HP Z4 Rack G5 Flexible Workstation für das Datacenter

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Workstation-Power aus dem Rechenzentrum: HP stellt mit der Z4 Rack G5 eine Sapphire-Rapids-Workstation im 1U-Format mit Platz für aktuelle High-End-Grafikkarten vor. Ingenieure, Content-Ersteller und Datenwissenschaftler können so flexibel arbeiten.

Die 1U-Workstation Z4 Rack G5 von HP basiert auf Intel-Xeon-Prozessoren der W2400-Serie. Die Sapphire-Rapids-CPUs verfügen über bis zu 24 Cores.(Bild:  HP)
Die 1U-Workstation Z4 Rack G5 von HP basiert auf Intel-Xeon-Prozessoren der W2400-Serie. Die Sapphire-Rapids-CPUs verfügen über bis zu 24 Cores.
(Bild: HP)

Die Workstation muss nicht unbedingt als Tower neben oder als Mobilgerät auf dem Schreibtisch stehen. HP stellt mit der Z4 Rack G5 ein neues Modell seiner Workstation-Serie vor, die im Rechenzentrum untergebracht ist und dort von einem Remote-Arbeitsplatz ferngesteuert wird. Dafür ist zwar eine flotte Internet-Anbindung nötig, dafür kann die Workstation flexibler genutzt werden, etwa auch aus dem Homeoffice, oder wenn sie nur temporär benötigt wird.

Die auf der Siggraph-Konferenz präsentierte Z4 Rack G5 ist laut HP die derzeit weltweit leistungsfähigste Workstation mit 1U-Formfaktor. Bei ihr kommen Xeon-W2400-Prozessoren zum Einsatz, die zu Intels Sapphire-Rapids-Familie zählen. Angeboten werden dabei CPUs vom Xeon W3-2423 mit sechs bis zum Spitzenmodell Xeon W7-2495X mit 24 Cores. Der Prozessor sitzt auf einem Mainboard mit Intel-W790-Chipsatz, das in vier DIMM-Slots bis zu 256 GB DDR5-4800-SDRAM mit ECC sowie bis zu zwei M.2-SSDs mit PCIe-Gen4-Schnittstelle aufnehmen kann. Das flache Rack-Gehäuse bietet zudem zwei Fronteinschübe für NVMe-SSDs im 2,5-Zoll-Format sowie einen Einschub für eine 3,5-Zoll-HDD.

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Unterstützung für High-End-GPUs

Bis zu drei PCIe-Slots dienen für die Aufnahme von Netzwerkkarten und vor allem einer oder zwei Grafikkarten. Dabei werden Modelle mit doppelter Breite bis hin zum derzeitigen Nvidia-Spitzenmodell RTX 6000 Ada sowie den neuen Karten RTX 5000 Ada und RTX 4500 Ada unterstützt. Bei der neuen 1-Slot-Karte RTX 4000 der Ada-Generation können sogar zwei Karten verwendet werden. Laut Nvidia sollen die neuen Ada-Karten eine bis zu fünfmal stärkere Leistung beim Modelltraining und eine bis zu fünfmal höhere Inferenzleistung gegenüber ihren Vorgängern auf Ampere-Basis liefern.

Für die Stromversorgung sind ein oder zwei Netzteile mit 675 Watt zuständig. Zwei Netzteile können kombiniert betrieben oder für Redundanz konfiguriert werden. Laut HP wartet die flache Datacenter-Workstation mit einer ganzen Reihe von Security- und Management-Funktionen wie der Wolf Pro Security Edition sowie dem HP Anyware Remote System Controller auf.

Der Remote-Zugriff von externen Rechnern oder Thin Clients ist über verschiedene Wege möglich: Die HP Z4 Rack G5 ist mit der Hardware-Lösung Anyware Remote System Controller lieferbar oder kann mit der optionalen Software-Lösung HP Anyware gesteuert werden. Letztere kombiniert Teradici CAS und ZCentral Remote Boost.

Informationen zur Verfügbarkeit und zum Preis gibt HP noch nicht.

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