Rund drei Viertel der Verantwortlichen in deutschen Unternehmen sehen ihre IT als modernisiert an. Sie haben bereits mehrfach ihre IT verschlankt, um Kosten zu reduzieren und wettbewerbsfähig zu bleiben. Dennoch, so eine Umfrage im Auftrag von Campana & Schott, gibt es Zukunftssorgen.
Dr. Eric Schott, CEO von Campana & Schott: „Die IT darf aber nicht nur als Erfüllungsgehilfe gesehen werden, sondern muss als Innovationsturbo für das Business unternehmensweit wirken.“
(Bild: Campana & Schott)
„Ich kann die Sorge vieler CIOs verstehen, da in vielen Unternehmen die IT nur als Kostenfaktor betrachtet wird“, sagt Dr. Eric Schott, CEO von Campana & Schott. „Die IT darf aber nicht nur als Erfüllungsgehilfe gesehen werden, sondern muss als Innovationsturbo für das Business unternehmensweit wirken. Dann kann sie mit neuartigen Lösungen ihren Mehrwert für das Business erhöhen – von gesteigerter Effizienz über die Entwicklung neuer Absatzmärkte bis zur höheren Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber.“
Zufrieden mit aktuellem Status
Gegenwärtig sind die meisten Verantwortlichen mit dem Stand der digitalen Transformation in ihrem Unternehmen zufrieden. So sagt die Mehrheit, dass Transparenz über das IT-Portfolio herrscht sowie Geschäftsprozesse und deren Abhängigkeiten modelliert sind. Die Zusammenarbeit zwischen IT und Business funktioniert, die IT agiert als Unterstützerin für die digitale Transformation des Geschäfts.
Dieses Ergebnis bestätigt der Digitalisierungsindex des Instituts der deutschen Wirtschaft. Nach dem Sprung von 100 auf 111 Indexpunkte zu Beginn des Jahrzehnts ist dieser Wert im vergangenen Jahr auf 109 Punkte gefallen. Denn nach dem Coronaschub sind viele Unternehmen mit der erreichten Digitalisierung ihrer Prozesse zufrieden.
Auf den ersten Blick scheint damit alles in Ordnung zu sein. Doch nur 24,9 Prozent der Befragten in der von Techconsult durchgeführten Studie sind mit der Zusammenarbeit von IT und Geschäftseinheiten rundum zufrieden. Lediglich 28,4 Prozent sehen die IT „voll und ganz“ als Treiberin für die digitale Business-Transformation und haben jederzeit lückenlose Transparenz über die IT-Leistungen. Daher ist noch Luft nach oben.
Dazu erklärt Sebastian Obermeier, Senior Manager, Head of IT Strategy & Management bei Campana & Schott: „Im Beratungsalltag stellen wir immer wieder fest, dass alle grundlegenden Hebel bekannt und weitgehend in Bewegung gesetzt sind, aber häufig nur in einem ausgewählten Bereich umgesetzt wurden. Zudem arbeiten Prozess-, Sicherheits- und Architekturteams oft nebeneinander und werden nicht als Gesamtsystem gesteuert. Es sind jedoch abteilungsübergreifende Projekt- und Betriebsteams aus IT und Business nötig, um auf effiziente Weise die optimalen Lösungen zu entwickeln und zu betreiben.“
Kosten weitgehend reduziert
Laut der Umfrage haben rund vier von fünf Unternehmen (79,1 %) in den letzten beiden Jahren Maßnahmen zur Kosteneinsparung in der IT umgesetzt. Von den übrigen Unternehmen planen nur 2,5 Prozent auch in Zukunft keine solchen Einsparungsprogramme.
Zu den größten Herausforderungen bei der weiteren Verschlankung in der IT gehören die Komplexität der Maßnahmen (29,8 %) und Ressourcenmangel (24,5 %). Zudem wird bei einem Fünftel der Unternehmen bereits die Wirksamkeit der Maßnahmen intern angezweifelt oder es gibt Widerstand im Management. Das belegt die Erkenntnis, dass die IT aufgrund der bisherigen Verschlankungsprogramme schon heute an ihre Effizienzgrenzen stößt.
Mögliche Kostenreduzierungen sind nicht die einzige Zukunftsgefahr. Die größten Sorgen bereiten Fachkräftemangel (32,8 %), Sicherheit und Datenschutz (31,8 %) sowie die weitere digitale Transformation (30,8 %). Sogar noch hinter der Agilität der IT-Prozesse (27,9 %) liegt die Kostenoptimierung (25,4 %).
Mehr Innovation nötig
Auch bei der Unternehmenskultur zeigt sich, dass die deutschen Unternehmen zwar schon fortgeschritten, aber noch nicht am Ziel angekommen sind. Auf einer Skala von 0 bis 10 bewerten die Befragten mit 6,5, dass ihr Unternehmen innovationsgetrieben ist. Ähnliche Werte ergeben sich für Agilität, Zukunftsorientierung und Risikobereitschaft.
„Angesichts des Konkurrenzdrucks, fehlender Einsparungsoptionen und des Fachkräftemangels helfen nur innovative Lösungen, die IT-Ziele und Business-Anforderungen effizient zusammenbringen“, so Sebastian Obermeier weiter. „Als Business-Partnerin übernimmt die IT dann Verantwortung dafür, wie sie das Geschäft verbessern kann – in Bezug auf Effizienz, Resilienz, Skalierbarkeit und Innovation. CIOs haben damit nicht nur im Blick, dass sie gute IT-Lösungen bereitstellen, sondern auch die Profitabilität des Unternehmens erhöhen.“
Stand: 08.12.2025
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Über die Umfrage
Die Umfrage zum Thema „Kostenoptimierung und IT-Prozesse“ wurde im Auftrag von Campana & Schott von Techconsult im September 2023 durchgeführt. Zu den Teilnehmenden gehören 201 Verantwortliche für Prozess- und/oder Kostenoptimierungen in der IT aus deutschen Unternehmen mit mindestens 500 Mitarbeitenden. Sie sind vorwiegend in den Branchen Dienstleistung, Industrie, Öffentliche Hand/Gesundheits-/Sozialwesen, Finanzen und Handel tätig. 73,1 Prozent der Befragten sind in der IT-Abteilung beschäftigt, 26,9 Prozent im Business.
Alle Umfrageergebnisse sowie Informationen, wie eine Unternehmens-IT von der Stufe der reinen Servicebereitstellung zu einer echten Unterstützung der Geschäftstätigkeit gelangt, hat Campana & Schott in einem Whitepaper zusammengestellt.