Exone Business X14 Extra Computer: Desktop-PCs mit europäischen Komponenten

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Auch bei in Deutschland montierten Desktop-PCs stammt das Gros der verwendeten Komponenten aus Asien. Bei den Exone-Business-Europa-X14-Modellen von Extra-Computer werden dagegen Mainboard, RAM und SSD von deutschen und polnischen Herstellern gefertigt.

Das Mainboard in den Exone-Business-Europa-PCs von Extra Computer stammt vom deutschen Hersteller Kontron. Arbeitsspeicher und SSD kommen aus Polen von Wilk Elektronik, dem Hersteller hinter der Marke Goodram.(Bild:  Extra Computer)
Das Mainboard in den Exone-Business-Europa-PCs von Extra Computer stammt vom deutschen Hersteller Kontron. Arbeitsspeicher und SSD kommen aus Polen von Wilk Elektronik, dem Hersteller hinter der Marke Goodram.
(Bild: Extra Computer)

Extra Computer gehört zu den IT-Herstellern, die bei der Hardware einen höheren Anteil von Komponenten aus europäischer Produktion anstreben, um so resilienter bei der Fertigung zu sein und auch höhere Umweltstandards einzuhalten. Daher gehört der in Sachsenhausen bei Giengen an der Brenz beheimatete Hersteller zu den Gründungsmitgliedern des gemeinnützigen Vereins für „IT in Europa“„ und stellt mit seinem CEO Christian Herzog auch dessen ersten Vorstand. Diesem Anspruch lässt der zu Thomas-Krenn gehörende Hersteller nun Taten folgen und bringt mit der Exone-Business-Europa-Serie nun zwei Desktop-PCs für den Büroeinsatz auf den Markt, bei dem mit Mainboard, Arbeitsspeicher und SSD wenigstens drei Kernkomponenten aus europäischer Fertigung stammen.

Bildergalerie

Mainboard vom Fujitsu-Nachfolger

Die Hautplatine der Rechner wird von Kontron in Deutschland hergestellt. Kontron hatte 2019 Teile der Augsburger Mainboard-Fertigung, die Designs und sowie viele der Entwickler übernommen, um die Produktion und Entwicklung der Extended-Lifecycle- und Industrie-Mainboards weiterzuführen.

Extra Computer setzt Kontron-Mainboards bereits in den robusten Industrie-PCs der Marke Calmo ein. Das in den Europa-PCs verwendete Micro-ATX-Board K3843-B basiert auf Intels B660-Chipsatz für Sockel-1700-Prozessoren. Laut dem Hersteller ist es für den 24/7-Betrieb ausgelegt und als Extended-Lifecycle-Platine für mindestens fünf Jahre verfügbar und unterstützt. Von herkömmlichen Mainboards für Business-PCs unterscheidet es sich durch gleich vier DisplayPorts für Monitore, zwei USB-3.2-Gen2-Ports mit 10 Gbps, eine ausgefeilte Lüfterregelung und ein weitgehend in Deutschland entwickeltes BIOS. Für eine zweite NVMe-SSD steht ein weiterer M.2-2280-Steckplatz bereit. Zudem verspricht Kontron sichere Lieferketten durch eine lokale Lagerhaltung der kompletten Materialsätze.

Als Prozessor kommt in der Grundkonfiguration der Rechner ein Intel Core i5 aus der Raptor-Lake-Generation mit sechs P- und vier E-Cores zum Einsatz. In der nur 9,5 cm breiten Small-Variante des Europa X14 sitzt dabei ein 14400T mit auf 35 Watt reduzierter Base-Power, im größeren Business Tower der 14400 mit 65 Watt Base-Power und etwas höherem Basis- und Turbo-Takt.

RAM und SSD aus polnischer Produktion

Die beiden DDR5-5600-Speicherriegel des in der Basisausstattung 16 GB großen Arbeitsspeichers sowie die M.2-PCIe-Gen4-SSD mit einem TB Speicherplatz stammen vom polnischer Hersteller Wilk Elektronik, der sie unter der Marke Goodram vertreibt.

Die Europa-Varianten der Exone Business-PCs sind ab sofort verfügbar und können individuell nach Kundenwunsch konfiguriert werden. Die Herstellergewährleistung ist bei den Geräten auf fünf Jahre verlängert. Empfohlene Endkundenpreise gibt Extra Computer nicht an.

(ID:50582853)

Wissen, was läuft

Täglich die wichtigsten Infos aus dem ITK-Markt

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung