Drei neue Standorte in Bocholt, Münster und München Enthus schärft sein Profil

Von David Binnig 3 min Lesedauer

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Seit einem halben Jahr firmiert die MLC Group unter der neuen Dachmarke Enthus. Nun eröffnet der IT-Dienstleister drei weitere Standorte in Münster, Bocholt und München. Damit stellt sich die wachsende Gruppe noch breiter auf und unterstreicht ihren klaren Fokus auf den deutschen Mittelstand.

Mit der Hardware-Erfahrung von MCL, der Cloud-Kompetenz von Vintin, der Lösungsorientierung von Elanity und der Security-Expertise von Secadm unter einem Dach ist der Dienstleister Enthus in allen wichtigen IT-Sektoren gut aufgestellt.(Bild:  ipopba - stock.adobe.com)
Mit der Hardware-Erfahrung von MCL, der Cloud-Kompetenz von Vintin, der Lösungsorientierung von Elanity und der Security-Expertise von Secadm unter einem Dach ist der Dienstleister Enthus in allen wichtigen IT-Sektoren gut aufgestellt.
(Bild: ipopba - stock.adobe.com)

„Kurzform für Enthusiamus. Bestform für IT.“ Dafür soll Enthus stehen. Ein halbes Jahr ist es her, seit die vier Unternehmen der MCL Gruppe – MCL, Elanity, Secadm und Vintin – einheitlich unter dem neuen Namen auftreten. Nun eröffnet die Gruppe, die mehr als 500 Mitarbeiter zählt, zum 1. August drei neue Standorte, und zwar in Münster, Bocholt, München. Damit hat Enthus nun 17 Standorte in der DACH-Region.

CRO Wolfgang Hahl (links) und CEO Christian Uhl (rechts) wollen die neue Dachmarke Enthus etablieren.(Bild:  Enthus)
CRO Wolfgang Hahl (links) und CEO Christian Uhl (rechts) wollen die neue Dachmarke Enthus etablieren.
(Bild: Enthus)

Für den IT-Dienstleister, hinter dem One Equity Partners (OEP), ein Private-Equity-Unternehmen der zweitgrößten US-amerikanischen Bankengruppe JPMorgan Chase & Co. steht, ein logischer Schritt. Denn Enthus ist ein Unternehmen, welches flächendeckend und gezielt den klassischen Mittelstand bedient. Ein enger Draht zum Kunden spielt dabei eine entscheidende Rolle. „Wir wissen, dass Nähe ein Wert an sich ist, denn nur so können wir die lokalen Gegebenheiten kennen und eine entsprechende Vernetzung aufbauen“, erklärt CEO Christian Uhl. Ein weiterer Grund für die neuen Standorte ist die wachsende Zahl der Mitarbeiter innerhalb der Gruppe. Diesen möchte man so die Möglichkeit geben, auch vor Ort in größeren Teams zusammenzuarbeiten, wie Wolfgang Hahl, CRO bei Enthus, weiter ausführt.

Positionierung der neuen Marke

Die Zusammenführung der Firmen fand schon vor zwei Jahren statt. Vintin, Elanity und Secadm wurden damals von MCL übernommen. Nach außen hin wurde der Prozess mit dem einheitlichen Namen zum 1.Februar abgeschlossen. Alle vier Firmen haben historisch eine ähnliche Strategie. Bedeutet: Sie setzen auf eine begrenzte Anzahl von Herstellern, versuchen diese tief zu verstehen und einen möglichst hohen Partnerstatus zu erreichen. In Zukunft gilt es, die Produkt-und Serviceschiene der vier Parteien noch engmaschiger miteinander zu verknüpfen. Die Philosophie eines konzentrierten Portfolios, welches eher in die Tiefe statt in die Breite geht, soll sich auch künftig in der Beratung und dem Angebot von Enthus widerspiegeln.

Auf das erste Quartal blickt man bei Enthus positiv zurück. Hahl kommentiert: „Die wirtschaftliche Delle in der IT-Branche haben natürlich auch wir gespürt. Aber wir sind auf Kurs und sind zuversichtlich, mit der Schlagkraft unseres Portfolios in den nächsten Monaten und auch dem nächsten Jahr unseren Kunden viele Mehrwerte bieten zu können.“ Eine neue Marke einzuführen stelle natürlich auch ein gewisses Risiko dar, merkt Uhl an. Jedoch komme der neue Name beim Kunden sehr gut an. Und auch am Arbeitgebermarkt profitiere man bei der Umfirmierung. Uhl erklärt: „Wir konnten seit Beginn dieses Jahres eine große Anzahl an neuen Mitarbeitern gewinnen. Enthus ist ein spannendes Projekt, an dem man mitbauen kann und die Möglichkeit hat, etwas Neues zu entwickeln. Das wird auch nach außen hin so wahrgenommen.“

Den Mittelstand im Blick

Die zunehmende Komplexität in der IT-Landschaft sowie der Fachkräftemangel sind die bestimmenden Themen für den deutschen Mittelstand. Enthus will hier als Digitalisierungspartner seinen Kunden von A bis Z zur Seite stehen. Das bedeutet aber nicht zwingend, jedes Einzelthema beim Kunden besetzen zu müssen. Uhl kommentiert: „Uns ist es wichtig, die gesamte Bandbreite – von der Hardware bis hin zu einem Managed Service – abzudecken. Dabei gehen wir aber nicht kategorisch vor. Gleichzeitig sind wir sehr klar darin, was wir können und was wir nicht können.“

Eine dezidierte Branchenausrichtung gibt es nicht. Da der Mittelstand sehr vielfältig ist, bewegt sich die Gruppe im gesamten vertikalen Spektrum. Besonders viele Kunden und Spezialwissen hat die Gruppe jedoch nach eigenen Angaben im Gesundheitswesen und der öffentlichen Verwaltung. Dort sollen auch künftig noch weitere Investitionen getätigt werden. Uhl führt weiter aus: „Unsere Kunden schätzen es, wenn man sie tief und langfristig in verschiedenen Aspekten berät. Die Themen, die wir gut können, wollen wir besetzen, unsere benachbarten Themen wollen wir weiter ausbauen. Wir haben dabei aber keinen Anspruch, als alleiniger IT-Partner unserer Kunden zu agieren.“

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