Informationsreich aber papierlos – die Cisco-Expo als Trendsetter?

Ein enormes Umweltengagement und RFID machen die Cisco-Expo 2008 zum ersten Kongress ohne Papier

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Visitenkarte ade?

Neben der reinen Besucherführung und -information war aber auch der gesamte Besucher/Aussteller-Kontakt im Messebereich der Expo auf die RFID-Technik ausgelegt. Sowohl für die Identifikation gegenüber und den Informationsaustausch mit den ausstellenden Partnern repräsentierte RFID die Basistechnik. So übermittelten interessierte Besucher ihre persönlichen Daten über den Scan ihres RFID-Badges ganz ohne die sonst obligatorische Aushändigung der Visitenkarte an den Aussteller. Nach einem Gespräch konnten Interessenten dann ebenfalls über das intelligente System die von ihnen individuell benötigten Unterlagen ganz bequem am Bildschirm auswählen und bestellen. Geliefert wurde das Material dann entweder direkt per E-Mail oder als Download-Auswahl im für jeden Besucher individuell eingerichteten Bereich auf der Cisco-Expo-Homepage.

„Der innovative Einsatz von RFID-Technik war der Schlüssel zu einer papierlosen Expo,“ erklärt Werner Schiffer, Geschäftsführer von Chips at Work. „RFID ermöglichte es uns, den gesamten Informationsbedarf von Besuchern und Ausstellern ausschließlich elektronisch zu bedienen.“ Doch nicht immer hat alles so perfekt geklappt wie geplant. Und so resümiert Sabine Hillenbach von Computacenter beispielsweise, dass „die elektronische Aufnahme der Leads auf der Cisco Expo zwar ein guter Ansatz war, die Erfahrung aber gezeigt hat, dass es einfacher ist, mit Kunden ins Gespräch zu kommen, wenn man deren Daten und Interessen einzeln abfragen kann. Letztendlich wurden in vielen Fällen also doch wieder Visitenkarten ausgetauscht“.

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Ganz ähnliche positive und negative Erfahrungen hat man auch bei ASC Telecom gemacht. Im Interview mit IT-BUSINESS schildern Harald Zapp, CEO von ASC Telecom, und Stephan Bieber, Sales Manager bei ASC, ihre Eindrücke von der ersten Cisco Expo ohne Papier.

weiter mit: IT-BUSINESS fragt nach: Papierloser Kongress – ein Zukunftsmodell?

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