LANDesk beschreitet neue Wege

Die schöne neue IT-Welt und ihre Admin-Tools

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Service-Desk

Das dritte Standbein ist das LANDesk Service Desk, welches über ein eigenes technologisches Backbone und eine eigene Bedienkonsole verfügt, aber über Schnittstellen mit den beiden anderen Produkten verbunden werden kann. Hier geht es um IT-Service-Management. Also um Ticketverwaltung, wenn Mitarbeiter Fehler melden, um Ressourcenplanung, um Ereignismanagement und darum, Prozesse für Service-Abläufe zu definieren. Über das Service Desk können aber auch über ein Cloud-basiertes Portal, vergleichbar mit dem Warenkorb bei Amazon, Artikel und Leistungen aus der IT-Abteilung angeboten werden. Gruppenspezifisch bekommen Mitarbeiter hier beispielsweise Photoshop angeboten, wenn es für ihre Aufgaben nötig sein könnte, oder auch Hardware wie Laptops. Die Angebote und nötigen Freigabeprozesse können dabei variieren, beispielsweise zwischen einem Empfangsmitarbeiter oder einem Abteilungsleiter.

Neue IT-Welt

Wenn Endgeräte mit den skizzierten Lösungen gemanaget werden, spielen so genannte Agents eine zentrale Rolle, also Applikationen auf den Devices, die eine Interaktion erst ermöglichen. Branchenüblich ist im Hinblick auf die Lizensierung, dass per installierte Agents abgerechnet wird. Der BYOD-Trend oder allgemein formuliert, die Tatsache, dass pro Mitarbeiter immer mehr Geräte verwendet werden, führt hier zu einem Umdenken. So spricht man bei LANDesk inzwischen gerne von „Usermanagement“, was unterstreichen soll, dass weniger gerätezentriert und mehr anwenderzentriert vorgegangen wird. In Hinblick auf das Lizenzmodell bietet LANDesk nun eine Alternative, bei dem nach Mitarbeitern abgerechnet wird, nicht mehr nach installierten Agents. „Total User Management“ (TUM) lautet die Bezeichnung dafür. TUM wird parallel angeboten, enthält alle drei genannten Produkte und bietet auch in Hinblick auf die Finanzierung neue Möglichkeiten, darunter Leasing, Mietkauf und ein Abo im Subscription-Modell. Berücksichtigt wird hierbei die Tatsache, dass sich die Zahl der Mitarbeiter für die kommenden Jahre weiterhin relativ gut abschätzen lässt, während sich die Anzahl der benutzten Geräte immer mehr zu einer großen Unbekannten entwickelt.

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