HPE ProLiant Gen11 Die elfte Generation der HPE-Proliant-Server ist da

Quelle: Hewlett-Packard Enterprise

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Hewlett Packard Enterprise bringt eine neue Generation der Proliant-Server für hybride Umgebungen auf den Markt. Die Server sollen sich durch Cloud-natives Management, CO2-Reporting, mehr Sicherheit und optimierte Leistung auszeichnen.

Mittlerweile gibt es die 11. Generation der „HPE Proliant“-Server. Der Hersteller bietet mehr integrierte Sicherheit, erste Hinweise auf die Nachhaltigkeit und mehr Auswahlmöglichkeiten bei den Prozessoren. (Bild:  HPE)
Mittlerweile gibt es die 11. Generation der „HPE Proliant“-Server. Der Hersteller bietet mehr integrierte Sicherheit, erste Hinweise auf die Nachhaltigkeit und mehr Auswahlmöglichkeiten bei den Prozessoren.
(Bild: HPE)

HPE hat die neue Generation der ProLiant-Server, die für hybride Umgebungen entwickelt wurde, vorgestellt. Neu ist bei der elften Generation der ProLiant-Server, dass sie sich im Rahmen von HPE Greenlake mieten lassen. Darüber hinaus sollen sie mit einer Cloud-native Management-Konsole, die die Überwachung und Verwaltung von Servern automatisiert, und einem CO2-Reporting punkten. Letzteres liefert laut HPE Emissionskennzahlen von einzelnen Servern bis hin zu kompletten Server-Umgebungen.

Neu sind auch zahlreiche Sicherheitsfunktionen:

  • Sie verifizieren und authentifizieren Systemkomponenten mit der neuen Version von HPE Integrated Lights-Out (Ilo), „IlO6“. Ilo ist eine Fernwartungs-Software, mit der Kunden HPE-Server konfigurieren, überwachen und aktualisieren können. Version 6 bietet ein neues Authentifizierungs-Verfahren mit dem Security Protocol and Data Model (SPDM), das die Authentifizierung von Hardware-Komponenten standardisiert und den Aufbau sicherer Kommunikationskanäle erlaubt.
  • Sie verhindern Änderungen am Zugriff auf eindeutige Serveridentitäten, indem sie standardmäßig Plattformzertifizierungen und 'Secure Device Identity' (Idevid) einbeziehen.
  • Sie fügen eine zusätzliche Authentifizierungsebene hinzu, indem sie einen sicheren Start und Systemstatus durch das Trusted Platform Module (TPM) überwachen.
  • Sie können aus einer durchgängig gesicherten Lieferkette geliefert werden. Die so genannte HPE Trusted Supply Chain verhindert, dass die HPE-Server während des Herstellungsprozesses manipuliert werden. Bisher war diese Option nur mit US-amerikanischen Fabriken verfügbar, jetzt wird sie weltweit ausgedehnt.

Optimierte Leistung

Anspruchsvolle Anwendungen wie künstliche Intelligenz (KI), Maschinelles Lernen (ML) oder Rendering brauchen optimierte und beschleunigte Rechenleistung. Im Vergleich zur vorherigen Generation unterstützen die Server der Proliant-Gen11-Serie doppelt so viel I/O-Bandbreite, 50 Prozent mehr Kerne pro CPU für eine verbesserte Workload-Konsolidierung und eine um 33 Prozent höhere Dichte an Hochleistungs-GPUs pro Server zur Unterstützung von KI und grafikintensiven Anwendungen.

Zudem unterstützt die jüngste Generation eine Vielzahl von Architekturen, darunter AMD Epyc-Prozessoren der vierten Generation, Intel Xeon-Scalable-Prozessoren der vierten Generation sowie die Cloud-nativen Prozessoren Ampere Altra und Ampere Altra Max. Angekündigt hatte HPE letztere bereits im Juni 2022. Der mit den Ampere-CPUs ausgestattete HPE Proliant RL Gen11 eignet sich insbesondere für Unternehmen, die digitale Dienste, Medien-Streaming, soziale Plattformen, E-Commerce, Finanz- oder Online-Dienste und Cloud-basierte Dienste wie IaaS, PaaS und SaaS bereitstellen.

Pay-as-you-go-Nutzungsmodell via HPE Greenlake

Kunden können die Gen11-Server entweder kaufen oder über HPE Greenlake in einem Pay-as-you-go-Modell beziehen. Die As-a-Service-Plattform umfasst derzeit über 70 Cloud-Dienste, die in firmeneigenen Standorten, in Co-Location-Rechenzentren und in der Public Cloud ausgeführt werden können.

HPE weist darauf hin, dass Kunden ihre Altsysteme an HPE Financial Services verkaufen und die Erlöse in neue Systeme investieren können.

Zudem stehen HPE-Kunden rund 15.000 Experten der Dienstleistungs-Sparte HPE Pointnext Services zur Verfügung. Sie unterstützen bei der Einführung und dem Betrieb der Infrastruktur, einschließlich der neuen Gen11-Server. Dabei bietet der Technologie-Riese auch neue Dienstleistungen wie „HPE Pointnext Complete Care Secure Locations“ an. Damit steht den Kunden Support auch an Standorten bereit, an denen der Zugang, die Konnektivität sowie die elektronische und mündliche Kommunikation besonderen Sicherheitsanforderungen unterliegen.

Außerdem wurde das HPE Support Center, das Online-Services und eine Support-Plattform umfasst, erweitert. Es soll eine bessere Zusammenarbeit, ein Fall-Management, eine verbesserte Fehlerbehebung durch virtuelle Agenten und ein neues Dashboard bieten. Ferner hat HPE den Support für die neuen Server auf bis zu sieben Jahre verlängert.

Die HPE Proliant Gen11 Server „DL325“, „DL345“, „DL365“ und „DL385“ mit AMD Epyc sind ab dem 10. November 2022 weltweit bestellbar und über die Plattform HPE Greenlake verfügbar. Der HPE Proliant RL300 Gen11 kann bereits jetzt geordert werden.

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