IT-Zeitmaschine Computer werden unsichtbar und allgegenwärtig

Autor: Klaus Länger

Neben der Entwicklung des Internets kommt Jörn von Ahlen, Marketingleiter bei Epson, vor allem die Entwicklung des Tintendrucks in den Sinn, wenn es um wichtige IT-Innovationen der letzten 25 Jahre geht. Für die Zukunft hofft er auf mehr Nachhaltigkeit.

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Jörn von Ahlen, Leiter Marketing bei Epson Deutschland
Jörn von Ahlen, Leiter Marketing bei Epson Deutschland
(Bild: Epson)

Was kommt Ihnen spontan in den Sinn, wenn Sie an die IT in den letzten 25 Jahren denken?

von Ahlen: Das große Bild der letzten 25 Jahre IT-Geschichte wurde vom Aufkommen des Internets gezeichnet. Für uns bei Epson ging parallel dazu eine Entwicklung vonstatten, die auf den ersten Blick vielleicht nicht so extensiv wie die des World Wide Web wirkt, aber dennoch äußerst nachhaltig ist – ich spreche von der Geschichte des Tintendrucks. Angefangen hat es bei uns mit Druckern, die Anfang der neunziger Jahre in einem Raster von 360 x 360 dpi riesige Tintentropfen setzten und damit nur für den Druck gröberer Texte und Grafiken geeignet waren. Heute gibt es stromsparende Business-Inkjet-Drucker mit Druckleistungen von bis zu 100 Seiten pro Minute.

Welche Zukunftsvision schwebt Ihnen für die IT in 10 Jahren vor?

von Ahlen: Zehn Jahre sind in der IT eine lange Zeit. Ich bin mir aber sicher, dass das Thema Nachhaltigkeit unsere Branche und Produkte maßgeblich bestimmen wird. Hier denke ich unter anderem an Lösungen wie das Epson PaperLab, einer Papierrecyclingmaschine, die recht bald zusammen mit Drucksystemen in vielen Büros zu finden sein wird. So können nicht mehr benötigte Drucke sofort in das Lab eingespeist werden, welches dem Drucker – ja, es wird auch in Zukunft noch Drucker geben – das recycelte Papier wieder zur Verfügung stellt. Drucker werden zudem noch leistungsfähiger und ihre Steuerung wird sich deutlich vereinfachen und intuitiver werden.

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