Lösungen für Enterprise Resource Planing (ERP) gehen online

Cloud Computing pflügt die ERP-Branche um

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ITB: Während das Java-basierte Semiramis an den gehobenen Mittelstand vertrieben wird, richtet sich die .NET-basierte, Client-installierte Warenwirtschaft SoftM Altum eher an kleinere Unternehmen. Das passt doch ganz gut nebeneinander. Warum wird daher das Partnerprogramm nicht über SoftM aufgebaut – wie es das Branding nahe legen würde –, sondern über die Comarch-Tochter in Dresden? Die muss doch auch bei Null anfangen…

Gärtner: Der Grund ist, dass sich unsere SoftM-Partner in der Zielgruppe gehobener Mittelstand bewegen. Hier hat eigentlich keiner mit der SoftM-Altum-Zielgruppe zu tun. Da es in dieser Hinsicht keine Synergie-Effekte zu verzeichnen gibt, haben wir uns dazu entschlossen, den Aufbau und die Betreuung des Partnerprogramms auch dort zu lassen, wo die Produktverantwortung liegt – für die deutsche Version liegt diese bei der Comarch-Tochter in Dresden. Dort wurde übrigens auch – in einem Joint-Venture mit der Uni Dresden – die CRM-Komponente von SoftM-Altum programmiert.

ITB: Altum lässt sich auch einfach über das Internet bestellen. Meinen Sie nicht, dass dieser direkte Verkaufsweg potenzielle Vertriebspartner abschrecken könnte?

Gärtner: Nein. SoftM-Altum ist in einer speziellen Version eine Out-of-the-Box-Lösung, also selbstinstallierend mit geringer Einarbeitungszeit. Customizing ist hier kein Thema. Diese SoftM-Altum-Zielgruppe braucht als IT-Partner das kleine Systemhaus um die Ecke, das ihm auch den Drucker eingerichtet hat und beispielsweise bei den Office-Produkten mit Rat und Tat zur Seite steht. Diese Partner können SoftM-Altum in ihr Portfolio aufnehmen.

Lesen Sie im nächsten Teil von den wichtigsten Trends im ERP-Markt.

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