Die Wolke wird erwachsen Cloud Computing als ganzheitliche Geschäftsstrategie
Aus welchen Komponenten besteht eine Cloud idealerweise? Was müssen Kunden beachten, wenn sie ihre Daten und IT-Infrastruktur in die Cloud übertragen wollen? Und welche Rolle spielt dabei die Sicherheit? Um diese und andere Fragen zu beantworten, sollten Anbieter und Kunden gemeinsam eine maßgeschneiderte Strategie entwickeln. Ein Exkurs.
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Viele Unternehmen zögern noch, ihre Plattformen, Infrastrukturen oder Anwendungen in die Cloud auszulagern. Sie tun sich schwer damit, den am besten geeigneten Cloud-Service auszuwählen. Dies liegt vielleicht auch daran, dass Cloud Computing aus einer Vielzahl von Bausteinen besteht und dass Provider, Analysten und Marktspezialisten diese Elemente unterschiedlich stark fokussieren – je nach Schwerpunkt. So konzentrieren sich manche Experten auf Dienstleistungen oder Ressourcen, die über das Internet gemietet werden können, andere heben die der Cloud zugrundeliegende IT-Infrastruktur hervor.
Eine dritte Definition des Begriffs umfasst nur Software as a Service (SaaS) und Utility Computing, eine vierte wiederum Netz-, Rechen- und Speicherressourcen, Verträge mit Zulieferern sowie weitere Komponenten.
Diese Vielfalt erscheint auf den ersten Blick verwirrend, spiegelt aber gleichzeitig den Vorteil von Cloud Computing wider. Denn die Elemente der Wolke sind flexibel einsetzbar und können individuell an die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens angepasst werden.
Gleichzeitig aber ist es unerlässlich, dass für die Diskussion zwischen Anbieter und Nutzer eine gemeinsame Grundlage existiert.Diese Grundlage schuf das US-amerikanische National Institute of Standards and Technology (NIST) 2009 mit einer ausführlichen, allgemein akzeptierten Definition: Das Institut definierte Cloud Computing „als ein Modell für einen problemlosen, auf Abruf verfügbaren Netzzugriff auf einen gemeinsamen Pool aus konfigurierbaren Rechenressourcen (z.B. Netze, Server, Speicher, Anwendungen und Dienste), der schnell bereitgestellt und mit geringfügigem Verwaltungsaufwand beziehungsweise minimalen Eingriffen durch den Dienstanbieter freigegeben werden kann“.
Im zweiten Teil der Definition beschreibt das Institut die notwendigen Elemente der Wolke: „Das Cloud-Modell besteht aus fünf wesentlichen Charakteristika, drei Servicekategorien und vier Nutzungsmodellen.“
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