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Partner sehen Chancen
Oliver Haug, Product- und Business Development Manager für Networked Storage und Virtualization bei Advanced Unibyte bleibt gelassen: »Wir nutzen FSC nicht nur als Hersteller, sondern auch als Distributor. Wir gehen davon aus, dass sich für unsere Geschäfte keine großen Änderungen ergeben. Erst vor kurzem haben wir im Serverbereich von FSC die Primergy-Servicepartner-Autorisierung bekommen, weshalb wir denken, dass wir auch in Zukunft in diesem Bereich ein Wachstum gemeinsam mit FSC erzielen können.«
Sandro Walker, geschäftsführender Gesellschafter von Advanced Unibyte sieht zudem mögliche strategische Vorteile durch eine Neuausrichtung, die auch ihn als Vertriebspartner betreffen könnten: »Advanced Unibyte ist ein spezialisiertes Storage-Systemhaus mit Bedarf an Servern für Backup-Lösungen und vor allem für Virtualisierungs-Projekte. Deshalb würde uns eine Fokussierung von FSC auf die Entwicklung von Servern entgegenkommen. Advanced Unibyte bewegt sich ausschließlich im B2B-Segment. Eine Öffnung der Fujitsu-Märkte für diese FSC-Produkte könnte dann durch höheren weltweiten Absatz eventuell auch die Konditionen verbessern.«
Mögliche Auflösung des »Geburtsfehlers«
Walker spricht hier einen interessanten Punkt an, den böse Zungen gerne als »Geburtsfehler« von FSC bezeichnen. Das Unternehmen darf nämlich nur im Raum EMEA verkaufen. Im Rest der Welt vertreibt Fujitsu. Das schneidet die Münchener von wichtigen Märkten ab und verhindert einhergehende Skaleneffekte, die bei größerem Output für günstigere Einkaufskonditionen sorgen würden.
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