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Blauer Engel über Bremen
Den Weg zur effizienten Nutzung von Energie und Ressourcen sowie zur kontinuierlichen Verbesserung der IT-Infrastruktur geht auch der Bremer RZ-Betreiber Erecon. In punkto Blauer Engel vertreten die Bremer einen anderen Standpunkt: „Ich sehe große Chancen, dass der Blaue Engel sich durchsetzt, gerade deshalb, weil die Energiekosten absehbar unaufhörlich steigen“, sagt Erecon-Vorstandsvorsitzender Harald Rossol. Das Bremer Unternehmen war der erste RZ-Dienstleister mit blauem Umweltengel.

Dem Prüfverfahren für das Testat RAL-UZ 161 – so die offizielle Bezeichnung für den Blauen Engel - kann das IT-Consulting-Unternehmen einiges abgewinnen; denn es war der Hebel für Kosteneinsparungen durch einen energiebewussten Rechenzentrumsbetrieb: „Wir haben mit Hilfe des Blauen Engel viel Geld gespart“, unterstreicht Rossol. Mit der Zertifizierung sind Optimierungsmaßnahmen verbunden, die sowohl ökonomische als auch ökologische Anforderungen betreffen.
Informatiker der TU Berlin haben einen Datacenter Benchmark (DCB) entwickelt, der auf sieben RZ-spezifischen Kennzahlen beruht und als Grundlage für die RAL-UZ 161-Vergabeprüfung dient. Die TU Berlin (Fachgebiet für Informations- und Kommunikationsmanagement FG IKM) ist ein von der RAL gGmbH empfohlenes Prüfinstitut für die Vergabekriterien des Blauen Engels. Herzstück des Prüfungsberichts sind Ergebnisse aus der Zustandsanalyse des Datacenter. Die Kennzahlenbildung, der Kennzahlenvergleich und die Bestimmung der Benchmarks erfolgen anhand der DCB-Methodik.
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