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Good-Morning-Editorial vom 28.04.2017

Bitcoin-Mining zur Stromvernichtung

| Autor: Dr. Stefan Riedl

Wie kann man am besten zu viel vorhandenen Strom vernichten?
Wie kann man am besten zu viel vorhandenen Strom vernichten? (Bild: © animaflora - Fotolia.com)

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Erst dachte ich, dass das diese berühmten „Fake-News“ sein müssen, aber so etwas kann man sich gar nicht ausdenken. In der Schweiz hat der Energiekonzern Alpiq eine „Stromvernichtungsanlage“ in Betrieb genommen, um nicht abgenommene Spitzen durch Wind- und Solaranlagen im Stromnetz auszugleichen. Weil Energie nicht einfach vernichtet werden kann (und sollte), sondern umgewandelt werden muss (Energieerhaltungssatz) entsteht dabei Wasserdampf als Nebenprodukt.

Die Stimme der Vernunft in mir räumt ein, dass der Dampf teilweise in einer Papierfabrik verwendet wird und dass wir Stromspitzen bei Wind- und Solarenergie bislang eben schlecht „wegspeichern“ können. Vielleicht könnte man den schönen Ökostrom besser nutzen, statt ihn nur zu „verdampfen“: Der Energiekonzern könnte in einem spezialisierten Rechenzentrum im großen Stil Bitcoin-Mining betreiben und das Geld dann in die Akkuforschung stecken, beispielsweise. Man wird ja wohl noch träumen dürfen. Wie stehen Sie zu dieser Randnotiz?

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