Identitätsschutz im SIEM BeyondTrust integriert Privilegien-Daten in Crowdstrike Falcon SIEM

Von Ira Zahorsky 1 min Lesedauer

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In 75 Prozent der Fälle nutzen Angreifer laut BeyondTrust identitätsbezogene Sichtbarkeitslücken. Neue Integrationen mit Crowdstrike Falcon Next-Gen SIEM sollen privilegierte Zugriffe mit Bedrohungsaktivitäten verknüpfen und Reaktionen beschleunigen.

Rund drei Viertel der Cyberkriminellen nutzen BeyondTrust zufolge indentitätsbezogene Sicherheitslücken. Die Kooperation mit Crowdstrike soll hier Abhilfe schaffen.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Rund drei Viertel der Cyberkriminellen nutzen BeyondTrust zufolge indentitätsbezogene Sicherheitslücken. Die Kooperation mit Crowdstrike soll hier Abhilfe schaffen.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Statt klassischer Malware oder Software-Schwachstellen stehen in drei Viertel der Cyberangriffe kompromittierte Identitäten und deren Berechtigungen im Mittelpunkt. BeyondTrust will solche Risiken gemeinsam mit Crowdstrike besser erkennbar machen. Dazu verbindet der Anbieter mehrere Lösungen seiner Pathfinder-Plattform mit Crowdstrike Falcon Next-Gen SIEM. Die Integrationen sollen Informationen zu Identitäten, Berechtigungen und Zugriffen – von Menschen, Maschinen und Workloads – mit Bedrohungsaktivitäten zusammenführen. Sicherheitsverantwortliche erhalten so zusätzlichen Kontext für Untersuchungen und können auf Vorfälle schneller reagieren.

„Immer mehr Angreifer nutzen gestohlene Identitäten und Privilegien, um sich unbemerkt und lateral in Unternehmensumgebungen bewegen zu können“, stellt David Manks, Vice President Strategic Alliances bei BeyondTrust, fest. Die Verbindung von Identitäts- und Bedrohungsdaten könne helfen, Risiken privilegierter Zugriffe mit verdächtigen Aktivitäten zu verknüpfen.

Welche BeyondTrust-Lösungen angebunden werden

Die Anbindung setzt bei der Lücke zwischen der Kontrolle von Identitäten und der Erkennung von Angriffen an. Folgende Funktionen sollen dafür zusätzliche Ereignis- und Zugriffsdaten liefern:

  • Endpoint Privilege Management (EPM): Falcon zeigt unter anderem Richtlinienänderungen, Anfragen zur Rechteausweitung, Bedrohungsindikatoren und blockierte Ausführungen an.
  • Password Safe: Daten zu privilegierten Zugriffen ergänzen die Informationen in der Falcon-Konsole.
  • Privileged Remote Access (PRA): Die Integration erfasst Konfigurationsänderungen, Konsolenanmeldungen und Sitzungsaktivitäten. Das soll mehr Einblick in Cloud- und Netzwerkinfrastrukturen geben.

Welche Bereitstellungsdetails gelten und wie die Integrationen technisch konfiguriert werden, geht aus der Ankündigung nicht hervor.

BeyondTrust ordnet die Neuerungen seiner Strategie für privilegienbezogene Identitätssicherheit zu. Sie berücksichtigt laut Unternehmen auch nicht-menschliche und KI-Identitäten.

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