Cyber Risk Quantification Berechenbare Cyberangriffe

Von Ira Zahorsky 1 min Lesedauer

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Die Zunahme von Regularien wie NIS2 und immer ausgefeiltere Security-Bedrohungen lassen den Markt für Cyberversicherungen boomen. Cyber Risk Quantification soll Cyberrisiken kalkulierbar und Szenarien realistisch bewertbar machen.

Cyberrisikobewertung soll Cybergefahren beurteilbar machen und realistische Einschätzungen ermöglichen.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Cyberrisikobewertung soll Cybergefahren beurteilbar machen und realistische Einschätzungen ermöglichen.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Wenn es um die finanziellen Auswirkungen von Cyberrisiken geht, herrscht auf Entscheiderebene bemerkenswerte Ahnungslosigkeit. Investmententscheidungen werden getroffen, ohne genau zu wissen, welche Sicherheitsrisiken bestehen und welche Schäden durch die Nicht-Einhaltung gesetzlicher Regularien sowie durch Cyberangriffe entstehen können. Oft herrscht auch der Glaube, eine Cyberversicherung werde schon alles abdecken. So werden unpassende Versicherungspakete gebucht oder das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt nicht.

Die wirksame Steuerung von Cyberrisiken verlangt detaillierte technische Risikoanalysen auf operativer Ebene sowie eine belastbare, finanzielle Quantifizierung auf Unternehmensebene. Das kann Cyber Risk Quantification (CRQ) leisten, eine Technologie, die Cyberrisiken messbar, vergleichbar und strategisch steuerbar macht. „Cyberangriffe lassen sich heute genauso berechnen wie Währungs-, Markt- oder Lieferkettenrisiken“, ist Asdrúbal Pichardo, CEO bei Squalify, überzeugt. „Risiken, insbesondere im digitalen Raum, lassen sich heute greifbarer, quantifizierbarer und strategisch relevanter darstellen. Entscheider erhalten dadurch nicht nur ein besseres Verständnis potenzieller Bedrohungen, sondern vor allem eine belastbare Entscheidungsgrundlage, die über technische Details hinausgeht.“

Squalify, CRQ-Anbieter und Venture von Munich Re, nutzt dafür das erprobte Cyber-Risk-Modell des Rückversicherers, das auf Daten von mehr als 4.500 quantifizierten Großunternehmen weltweit basiert. Da Munich Re einen großen Teil des Marktes abdeckt, stehen Squalify deutlich umfangreichere historische und somit, Unternehmensangaben zufolge, wirtschaftlich belastbarere Daten zur Verfügung als bei einzelnen Versicherern.

Um Risikomanagement als Führungsinstrument zu etablieren, empfiehlt Squalify:

  • Sichtbarkeit schaffen: Risiken, insbesondere Cyberrisiken, müssen greifbar und verständlich aufbereitet werden, in einer Sprache, die den wirtschaftlichen Kontext in den Vordergrund stellt.
  • Szenarien durchdenken: Realistische Bedrohungsszenarien, basierend auf konkreten Geschäftsprozessen und Abhängigkeiten, ermöglichen gezielte Vorbereitung.
  • Handlungsfähigkeit sicherstellen: Durch die Verzahnung von Risikoquantifizierung und Business Continuity Management wird die Reaktionsfähigkeit im Ernstfall erhöht.
  • Strategische Entscheidungen fundieren: Investitionen, Expansionen oder Transformationsprozesse können auf einer soliden Risikoeinschätzung basieren anstatt auf vagen Annahmen.

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