Stärkung der süddeutschen Marktpräsenz Bechtle übernimmt Kumatronik
Vorausgesetzt, die Kartellbehörden stimmen zu, steht der Akquisition von Kumatronik durch Bechtle nichts mehr im Weg. Kumatronik-Geschäftsführer Martin Seeger bleibt im Amt.
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Bechtle will sich in Süddeutschland stärker positionieren und kauft die Kumatronik GmbH. Der IT-Dienstleister hat neben dem Hauptsitz in Markdorf am Bodensee auch Standorte in Augsburg, Stuttgart und Ulm. Kumatronik zählt zu den 25 größten IT-Systemhäusern Deutschlands und erzielte 2011 mit knapp 100 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 22 Millionen Euro.
Kumatronik wurde 1981 gegründet und zählt insbesondere mittelständische Unternehmen aus den verschiedensten Branchen zu seinen Kunden. Das Angebotsspektrum deckt sich im Wesentlichen mit dem Portfolio der Bechtle IT-Systemhäuser: Herstellerübergreifend bietet der Dienstleister kundenindividuelle IT-Lösungen rund um IT-Infrastrukturen, Virtualisierung, Mobility, Collaboration, Druckermanagement, IT Security sowie Cloud-Lösungen an. Dabei umfassen die Leistungen den gesamten Lifecycle von der Problemanalyse über die Lösungskonzeption bis hin zu Implementierung, Wartung, Betrieb und Training.
„Mit Kumatronik erweitern wir unsere Wettbewerbsposition in attraktiven Wirtschaftsräumen. Das im Markt etablierte IT-Systemhaus verfügt über bereits eingespielte Mitarbeiterteams und gut ausgebildete IT-Fachkräfte. Wir freuen uns zudem, dass wir, wie bei Bechtle gewohnt, die Führungskontinuität sicherstellen konnten und mit Martin Seeger der bisherige Geschäftsführer an der Spitze des Systemhauses bleibt“, sagt Dr. Thomas Olemotz, Vorstandsvorsitzender der Bechtle AG.
Martin Seeger, seit 2011 Geschäftsführer bei Kumatronik: „Wir haben mit der Entscheidung zum Zusammenschluss mit Bechtle die Weichen für eine positive Zukunft gestellt. Für unsere Kunden und Mitarbeiter bedeutet dieser Schritt vor allem Stabilität und Sicherheit sowie den Ausbau unseres Angebotsspektrums. Unter dem Dach einer starken Gruppe eröffnen sich uns nun neue Wachstumsperspektiven.“
Die zuständigen Kartellbehörden müssen der Akquisition noch zustimmen. Über Konditionen und Kaufsumme wurde Stillschweigen vereinbart.
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