Autonome Mobile Roboter Automatisierung für den Mittelstand: Komsa und Kuka kooperieren

Von Mihriban Dincel 2 min Lesedauer

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Der Distributor Komsa schließt eine strategische Partnerschaft mit Kuka, einem Unternehmen für Robotik und Automatisierung. Unternehmen sollen durch die Zusammenarbeit einen vereinfachten Zugang zu intelligenter Automatisierung erhalten.

Toni Burger (l., CEO & CFO bei Komsa) und Christoph Schell (CEO der Kuka Group) präsentierten die Zusammenarbeit beider Unternehmen bereits auf der Nvidia GTC in Berlin 2026. (Bild:  Komsa)
Toni Burger (l., CEO & CFO bei Komsa) und Christoph Schell (CEO der Kuka Group) präsentierten die Zusammenarbeit beider Unternehmen bereits auf der Nvidia GTC in Berlin 2026.
(Bild: Komsa)

Komsa steigt in das Robotikgeschäft ein. Der Value Added Distributor kooperiert im Bereich Autonomer Mobiler Roboter (AMR) mit Kuka. Gemeinsam wollen sie Unternehmen intelligente Automatisierung einfach zugänglich machen. Dafür bringt Kuka neben dem Portfolio an mobilen Robotiklösungen zudem Automatisierungs- und Robotikexpertise mit ein. Ergänzt wird das Angebot mit dem Netzwerk sowie dem Vertriebs-, Channel- und Skalierungs-Knowhow der Komsa. Mobile Robotik und Automatisierung soll damit insbesondere für mittelständische Unternehmen unkompliziert integrierbar und skalierbar werden. Partner haben zudem die Möglichkeit, ihr Lösungsportfolio um neue Geschäftsfelder zu erweitern.

„Automatisierung wird für immer mehr Unternehmen zum entscheidenden Faktor für Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit. Gerade im Mittelstand gilt es, Einstiegshürden weiter zu senken“, weiß Raphael Hegeler, Senior Vice President Corporate Strategy & New Business der Kuka Group. Mit Komsa wolle der Anbieter genau das bewirken. „Physical AI erweitert dabei das Spektrum möglicher Anwendungen, Branchen und Kundengruppen. Entscheidend ist, daraus konkrete Lösungen mit messbarem Mehrwert für Endkunden zu schaffen.“

Steffen Ebner mit dem Kuka KMP-600P, der in Eigenanwendung im Bereich der Komsa Logistik im Einsatz ist(Bild:  Komsa)
Steffen Ebner mit dem Kuka KMP-600P, der in Eigenanwendung im Bereich der Komsa Logistik im Einsatz ist
(Bild: Komsa)

Automatisierung als neues Geschäftsfeld

Der Fachkräftemangel, steigende Kosten und Effizienzanforderungen sowie Flexibilität treiben aktuell die Nachfrage nach Automatisierung und Robotik. Leicht zugängliche Lösungen z. B. für Materialfluss- und Logistikprozesse können besonders für den Mittelstand Chancen eröffnen. Eine Möglichkeit sind hier Autonome Mobile Roboter.

Kuka und Komsa verbinde hier die gleiche Vision: „Robotik und Automatisierung in die Breite des Marktes und im Mittelstand unkompliziert und ergebniswirksam in Anwendung zu bringen“, erklärt Steffen Ebner, CSO der Komsa. Denn was Komsa über Jahrzehnte bei Telekommunikation aufgebaut habe, wolle man nun auf die mobile Robotik übertragen.

Der Vertriebsstart der Lösungen geht mit einem Partnerprogramm sowie Schulungs- und Zertifizierungsangeboten einher. Ausgewählte Handelspartner erhalten zudem Unterstützung bei Projekten, Planung und der Umsetzung durch Komsa. Der Distributor fungiert hier als Center of Competence für die mobilen Robotiklösungen von Kuka.

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