Managed Security für DACH-Partner Arctic Wolf mit Concierge-Service für individuelle IT-Sicherheit

Von Natalie Forell 3 min Lesedauer

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Arctic Wolf setzt auf einen Concierge-Service: feste Ansprechpartner, die dafür sorgen, dass Partner ihre Stärken ausspielen können. Das Unternehmen will zeigen, wie persönliche Betreuung und flexible Services im Channel Theorie und Praxis zusammenbringen.

Arctic Wolf arbeitet mit ausgewählten Partnern zusammen, die ihre individuellen Stärken einbringen können. So kann jeder das tun, was er am besten kann, und gemeinsam für die Sicherheit von Unternehmen sorgen.(Bild:  Canva / KI-generiert)
Arctic Wolf arbeitet mit ausgewählten Partnern zusammen, die ihre individuellen Stärken einbringen können. So kann jeder das tun, was er am besten kann, und gemeinsam für die Sicherheit von Unternehmen sorgen.
(Bild: Canva / KI-generiert)

Der Stern für Managed Security Services steht momentan günstig. Immer mehr Hersteller und Anbieter erweitern ihre Portfolios um begleitende Dienstleistungen. Arctic Wolf hat dabei aber etwas andere Voraussetzungen: Das Unternehmen stammt ursprünglich aus dem Servicegeschäft. Nun bildet das eigene Security Operation Center (SOC) das Herzstück. Strukturen und Prozesse sind darauf ausgelegt, Services flexibel und individuell auf Partner und Kunden zuzuschneiden.

Managed Security mit Service-DNA

„Viele Unternehmen auf dem Cybersecurity-Markt kommen aus der Produktentwicklung und dem Produktvertrieb und denken entsprechend in Lösungen und Features“, erklärt Maik Höhne, Director Channel Sales DACH & Nordics bei Arctic Wolf. Der Anbieter von Security Operations kommt hingegen aus dem Servicegeschäft und versteht sich als Serviceunternehmen. Welche Produkte beim Kunden eingesetzt werden, spiele zunächst keine Rolle. Erst einmal ist es wichtig, dass sie die notwendigen Daten für das SOC liefern.

Das Geschäftsmodell läuft vollständig über den Channel, eine Möglichkeit zum Direktgeschäft gibt es nicht. Einer der Gründe: Die im SOC gesammelten Datenmengen sind so umfangreich, dass sie nicht sinnvoll direkt an Kunden weitergegeben werden können. Stattdessen werden alle Security Incidents von einem Analysten geprüft, bevor sie an den Kunden gemeldet werden. Anschließend folgen regelmäßige Meetings mit einem persönlichen Ansprechpartner – dem sogenannten Concierge.

Wir können mir unserem Security Operation Center sehr viele Dinge anbieten, um den Kunden zu schützen, aber das hat seine klaren Grenzen.

Maik Höhne, Director Channel Sales DACH & Nordics bei Arctic Wolf

Mit dem Concierge-Service setzt Arctic Wolf auf eine persönliche Betreuung über die gesamte Security Journey hinweg. Dabei gilt aber, dass es nicht über Empfehlungen hinausgeht und die Umsetzung bei den Organisationen liegt, die darauf spezialisiert sind, also bei den Partnern. „Unser Ansatz ist, den Kunden auf seiner Security Journey zu begleiten und zu beraten. Wir analysieren, priorisieren und geben klare Empfehlungen“, stellt Höhne fest. „Und diese Projekte werden dann von unseren Partnern umgesetzt. Deswegen brauchen wir – und vor allem die Kunden – eben unsere Partner an Bord und pflegen enge, transparente Beziehungen mit ihnen.“

Der Channel gilt also als fester Bestandteil des Sicherheitskonzepts. Dabei bietet das Unternehmen neben einem Reseller-Programm auch ein MSP- und MSP-Plus-Programm an. Das MSP-Programm wurde kürzlich überarbeitet, um dem wachsenden Bedarf nach Managed Services gerecht zu werden: neue Preismodelle und neue Ansprechpartner lokal in DACH sowie ein ausgebauter Fokus auf den europäischen Markt. „Wir haben unser europäisches Team gezielt erweitert – das zeigt, dass wir in diesen Markt investieren, um Bedürfnissen klassischer MSP-Partner gerecht zu werden“, so Höhne.

Gestärkte Präsenz im DACH-Markt

Um den europäischen Markt möglichst konform und kundennah zu bedienen, betreibt Arctic Wolf das SOC in Frankfurt. Wichtig dabei: Kunden und Partner sollen immer die Möglichkeit erhalten, sich in deutscher Sprache austauschen zu können – oder eben auf Englisch. Besonders für den Deutsch- und Österreich-Markt sei das ein ausschlaggebendes Kriterium, wie Höhne im Interview erklärt. Der Ansatz folgt einem klaren Prinzip: „Come as you are“, was schon Kurt Cobain einst sang. Kunden und Partner sollen ihre bestehende Umgebung mitbringen und so arbeiten, wie sie sind, ohne sich an starre Strukturen anpassen zu müssen.

Der Ausbau im DACH-Markt soll deswegen bedacht ablaufen, bisher sei Arctic Wolf laut Höhne auch sehr „erfolgsverwöhnt“. Das Unternehmen plant, weiter zu wachsen und bereits bestehende Partnerschaften weiter auszubauen. „Wir sind nicht auf der Suche nach 500 neuen Partnern“, sagt Höhne. „Stattdessen wollen wir die richtigen Partner gewinnen.“

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