Also übernimmt Distribution von AMD-Server-CPUs AMD-Server-CPUs nun auch über Also

Von Klaus Länger 1 min Lesedauer

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AMD hat mit Epyc bei Server-CPUs massiv zugelegt und der Servermarkt wird weiter wachsen. Um das Lösungsgeschäft weiter auszubauen, hat Also eine paneuropäische Kooperation mit AMD vereinbart und nimmt Server-CPUs ins Portfolio auf.

Also hat einen paneuropäischen Vertrag mit AMD für die Distribution von Server-CPUs wie die Epyc-Modelle der Serie 9004 geschlossen.(Bild:  AMD)
Also hat einen paneuropäischen Vertrag mit AMD für die Distribution von Server-CPUs wie die Epyc-Modelle der Serie 9004 geschlossen.
(Bild: AMD)

Im Server-Segment hat AMD seit 2017, der Vorstellung der ersten Epyc-Prozessoren, den Marktanteil kontinuierlich gesteigert. 2022 lag er laut Digitimes Research weltweit bei 15,6 Prozent und soll in diesem Jahr die 20-Prozent-Schwelle überschreiten. Gegenüber Intel hat AMD den Vorteil von mehr Kernen pro CPU – maximal 96 bei Epyc-Prozessoren der Serie 9004 (Genoa) gegenüber Intels Xeon-Scalable-CPUs der 4. Generation (Sapphire Rapids) – und auch günstigerer Listenpreise. Profitiert hat AMD auch von Verzögerungen bei der Markteinführung von Intels neuster Xeon-Generation. AMD rechnet bis 2024 sogar mit einer Verdreifachung seines Gesamt-Umsatzes bei Server-Prozessoren durch die fortschreitende Digitalisierung, auch wenn der Markt derzeit laut Digitimes rückläufig ist.

Um sein Lösungsgeschäft weiter auszubauen, hat Also nun einen paneuropäischen Vertrag mit AMD für Server-CPUs geschlossen. Bisher konnten die Partner AMD-Epyc-Prozessoren nur in Servern der Herstellern bekommen, die mit Also als Distributor zusammenarbeiten, nun können sie die CPUs auch einzeln beziehen.

Interessant für SMB-Partner

Für Also-Chef Gustavo Möller-Hergt bringt die Partnerschaft mit AMD für Server-CPUs vor allem Vorteile für SMB-Partner.(Bild:  Also Holding)
Für Also-Chef Gustavo Möller-Hergt bringt die Partnerschaft mit AMD für Server-CPUs vor allem Vorteile für SMB-Partner.
(Bild: Also Holding)

Interessant ist das Geschäft vor allem für Systemhäuser und kleinere Systemintegratoren, die ihren Kunden eigene Server auf AMD-Basis anbieten wollen. Hier gibt es etliche Firmen, die früher nur Systeme auf Intel-Basis angeboten haben, nun aber ihr Angebot durch Server mit Epyc-Prozessoren erweitern. Gustavo Möller-Hergt, CEO der ALSO Holding, sagt dazu: „Durch die Aufnahme der AMD-Produkte in unser Ökosystem können wir insbesondere den SMB-Partnern ein hochmodernes, exakt auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Portfolio anbieten.“

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