Mindestkaufpreis fünf Millionen Euro All for One Steeb plant Kauf von Avantum Consult
Die Filderstädter All for One Steeb kündigt eine weitere Übernahme an. Mit Avantum Consult will der SAP-Komplettdienstleister seine Stellung bei Business Analytics und Performance Management ausbauen.
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Der SAP-Komplettdienstleister All for One Steeb gab bekannt in Kürze, alle Aktien von Avantum Consult zu erwerben. Die Aktien werden von den drei Vorständen des Düsseldorfer Unternehmens Michael Sinß (Sprecher), Dr. Thomas M. Fischer und Dirk Böckmann mittelbar über Beteiligungsgesellschaften gehalten. Mit allen drei wurde eine Einigung über die wesentlichen Eckpunkte eines noch abzuschließenden Kaufvertrages erzielt.
Avantum Consult ist auf die Beratungsfelder „Performance Improvement & Transformation“ (Leistungssteigerung durch Prozess- und Organisationsoptimierung sowie Change Management), „Corporate Reporting & Compliance“ (Externes Berichtswesen und Compliance) sowie „Performance Management Systeme“ (Planungs-, Reporting-, Forecasting- und Simulationssysteme) spezialisiert. Die Gesellschaft ist überwiegend in Deutschland und der Schweiz tätig.
Das Beratungsunternehmen beschäftigt knapp 70 Mitarbeiter, die im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 etwa zehn Millionen Euro Umsatz erwirtschafteten. Betreut werden Kunden aus dem gehobenen Mittelstand und Großunternehmen wie etwa die Kirchhoff-Gruppe, Knauf, Merck, Mitsubishi Hitachi Power Systems Europe oder die Brauerei Paulaner.
Mit der Akquisition will All for One Steeb seine Position im deutschsprachigen SAP-Mittelstandsmarkt ausbauen und gemeinsam mit Avantum Consult auch im stark wachsenden Gesamtmarkt für Business Analytics und Performance Management eine Spitzenposition erobern.
Kaufpreis nach Wertsteigerung
Die drei bisherigen Vorstände des Beratungshauses werden auch nach der Übernahme diese Funktion bei Avatum Consult weiterführen. Der Mindestkaufpreis bewegt sich bei fünf Millionen Euro. Da der Preis von der Geschäftsentwicklung in den kommenden vier Jahren abhängig ist, kann er sich noch weiter erhöhen. Der Kaufpreis wird aus Eigenmitteln der All for One Steeb AG finanziert. Die beabsichtigte Transaktion soll im nächsten Quartal über die Bühne gehen und erfordert die abschließende Einigung der Vertragsparteien, die Zustimmung ihrer Organe sowie die Freigabe durch das Bundeskartellamt. □
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