Automatisierte Business Continuity Active-Active-Technik von Dell EMC verhindert Stillstand

Redakteur: Ulrike Ostler

Ständige IT-Verfügbarkeit ist für viele Unternehmen zu einem kritischen Faktor gegen Datenverlust geworden. Mit „echter synchroner Active-Active-Replikation“ senke der „Dell EMC Powestore Metro Node“ die Recovery-Zeiten bei Ausfällen im Datacenter auf wenige Millisekunden.

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Mit „Dell EMC Metro Node“ hat Dell eine Konfiguration vorgestellt, die einen Aktive-Aktive-Modus bietet und gleichzigige Schreibvorgänge an zwei Standorten unterstützt.
Mit „Dell EMC Metro Node“ hat Dell eine Konfiguration vorgestellt, die einen Aktive-Aktive-Modus bietet und gleichzigige Schreibvorgänge an zwei Standorten unterstützt.
(Bild: Dell Technologies)

Informationen sollten möglichst immer verfügbar sein. Schließlich gibt es Vorschriften, die eine synchrone Datenspiegelung fordern, um Ausfälle und kritische Datenverluste zu verhindern. Zudem verlangen die meisten Institutionen heute zusätzlich zu einem Disaster-Recovery-Plan auch einen Business-Continuity-Plan, der kontinuierliche Verfügbarkeit vorsieht, um die Daten von Geschäftsanwendungen nach einem Standort- oder Rechenzentrumsausfall intakt und aktuell zu halten.

Trotzdem können nur wenige Unternehmen einen 24-Stunden-Betrieb des Rechenzentrums aufrechterhalten, Deshalb sehen die Verfügbarkeitspläne einen automatisch initiierten Standort-Failover im Falle eines Ausfalls vor, um die Möglichkeit eines kritischen Datenverlusts zu reduzieren.

Vor diesem Hintergrund ist „Dell EMC Metro Node“ zu sehen. Sie unterstützt mit automatisierten Replikations- und transparenten Failover-Mechanismen Business Continuity und Disaster Recovery. Durch vollständig gespiegelte Storage-Systeme in einer Active-Active-Konfiguration erlaubt sie simultanes Lesen und Schreiben und ermöglicht Recovery Point Objective (RPO) und Recover Time Objective (RTO) nahe Null, also fast unmittelbar.

Die Features

Außerdem erübrigt die Active-Active-Architektur traditionelle Mechanismen für Failover-Szenarien. Denn Null RPO bedeutet, dass kein Datenverlust zu erwarten ist. Null RTO bedeutet wiederum, dass es keine Verzögerung bei der Wiederherstellung gibt; sie erfolgt sofort, um genau zu sein, innerhalb einer Metro Round Trip Time (RTT) von weniger als 10 Millisekunden. Darüber hinaus ist der Powerstore-Metro-Node so konzipiert, dass er durch eine „VM-Witness“-Technik automatisiert einen sofortigen Standort-Failover einleitet.

Zu den wichtigsten Funktionen gehören ferner:

  • Feingranulare Replikation auf Volume- und LUN-Ebene;
  • Erstellung und Nutzung von Konsistenzgruppen;
  • Unterbrechungsfreie Ergänzung oder Löschung von Volumes, die Konsistenzgruppen zugeordnet sind;
  • Multi-Platform-Support für verschiedene Dell EMC Arrays;
  • Replikation in Metro-Netzwerken ohne Performance-Beeinträchtigung der Storage-Arrays;
  • Keine Notwendigkeit für zusätzliche Host-Software;
  • Flexibilität: Synchrone Metro-Replikation wird ebenso unterstützt wie lokale Konfigurationen;
  • Kompakter Formfaktor mit zwei 1U-Einheiten pro Datacenter und Unterstützung für 32 Gb/s Fibre Channel.

Bryan Peroutk, Technical Solutions Architect bei World Wide Technology erläutert: „Der Powerstore-Metro-Node ist vollständig in der Lage, unsere Arbeitslasten über zwei separate Powerstore-Arrays zu synchronisieren,“ Die Technik verfüge über „eine sehr schnelle, reaktionsschnelle und einfach zu navigierende Benutzeroberfläche“ und sei sehr platzsparend, da sie nur 2 Höheneinheiten zusätzlich benötige.

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