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Definition Was sind DevOps?

| Autor / Redakteur: Christian Schreiber / Heidemarie Schuster

Bei DevOps arbeiten eigentlich getrennte IT-Bereiche zusammen. Mit dabei sind unter anderem das Entwicklungsteam, der Support und die Qualitätssicherung. Gemeinsames Ziel ist die Sicherstellung jederzeit hochwertiger Produkte für den Kunden.

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Grundlagenwissen zum IT-Business
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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Die Bezeichnung DevOps ist eine verkürzte Zusammensetzung der englischen Worte „Development“ (dt. Entwicklung) sowie „Operations“ (dt. Operationen, Vorgänge, Betrieb). Innerhalb des IT-Bereiches arbeiten also Entwicklerteams mit den Experten für IT-Betriebsabläufe zusammen. Meist sind außerdem die unternehmenseigene Qualitätssicherung und teilweise auch der After-Sales-Kundendienst mit eingebunden. Dank eines solchen Zusammenschlusses der unterschiedlichen Akteure im IT-Unternehmen lassen sich die Bedürfnisse, Wünsche und Anforderungen der Kunden deutlich besser und langfristig erfolgreicher ermitteln und umsetzen, als wenn jede IT-Abteilung sich lediglich auf ihren eigenen Bereich fokussieren würde.

Häufig bei Software-Entwicklung und Web-Anwendungen zu finden

Hauptsächlich angewandt wird die DevOps-Strategie bei der Konzeption und Entwicklung von anwenderbezogenen Software-Lösungen. Auch im Web-Bereich hat sich DevOps seit einigen Jahren bewährt. Erklärtes Ziel ist es in beiden Fällen, ein systembezogenes (und im Idealfall sogar plattformübergreifendes) Produkt zu entwickeln, welches nicht nur so exakt wie möglich auf den späteren Nutzerkreis zugeschnitten ist, sondern zugleich auch einen langen Lebenszyklus sicherstellt.

Mit DevOps Risiken und Fehler vermeiden

DevOps wird vor allem bei der Verfolgung von Lean-Management-Strategien im Unternehmen sowie bei der agilen Software-Entwicklung angewandt. Mögliche Risiken und Fehler im Entwicklungsprozess sollen so minimiert und die Gesamtkosten für die Konzeption und Herstellung der jeweiligen IT-Produkte gesenkt werden. DevOps-Methoden helfen IT-Entwicklern und IT-Support-Teams dabei, von Anfang an zielgerichteter und effizienter auf die Anforderungen ihres Kundenkreises zu reagieren. Zugleich wird das Verständnis für die unternehmenseigenen Softwarelösungen verbessert.

Die Phasen im klassischen DevOps-Zyklus

Der klassische DevOps-Zyklus im IT-Bereich besteht aus insgesamt vier Phasen:

  • Planen
  • Entwickeln
  • Ausrollen
  • Betreuen

Zunächst werden die Bedürfnisse einzelner Zielgruppen genau ermittelt und die zu erstellenden Software-Lösungen so exakt wie möglich beschrieben und konzipiert. Bereits in dieser Phase erfolgt eine enge Abstimmung zwischen Entwicklerteam, Support und Qualitätsmanagement.

Anschließend beginnt die eigentliche Entwicklung. Vom Programmieren über die Durchführung von Funktionstests bis hin zur ersten Auslieferung von Beta-Versionen reicht dabei die Bandbreite. Stellen sich Probleme ein oder hat das Qualitätsteam Einwände, erfolgt eine Nachbesserung. Erst mit der Fertigstellung eines rundum stimmigen Produkts ist die Entwicklungsphase abgeschlossen und die IT-Lösung kann an die Kunden ausgerollt werden. Auch dabei ist das DevOps-Team beteiligt - federführend durch die Mitarbeiter des Supports, die schließlich auch die letzte Phase zu verantworten haben: die Betreuung der Anwender während des Echtbetriebs.

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