Definition Was ist ein Petabyte?

Von andi_dd

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Die Digitalisierung führt zu rasant zunehmenden Datenmengen. In der Folge werden für Speicherkapazitäten größere Mengeneinheiten relevant. So findet die Angabe Petabyte als nächsthöhere Stufe im Vergleich zum Gigabyte wachsende Verbreitung.

Grundlagenwissen zum IT-Business(Bild:  © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)
Grundlagenwissen zum IT-Business
(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Bei einem Petabyte handelt es sich um 1.024 Gigabyte. Die Abkürzung für diese Mengenangabe lautet PB oder PByte. Die nächste Stufe ist ein Exabyte, was 1.024 PB entspricht. Diese Einheit bezieht sich auf die Speichergröße, bei der Datenübertragung kommt die Maßeinheit Petabit zur Anwendung. Entsprechend geben zum Beispiel Internetanbieter die Bandbreite ihrer Tarife mit Gigabit statt Gigabyte an.

Bedeutung der Angabe Petabyte

Die Bezeichnung PByte ist vor allem im Zusammenhang mit Serverkapazitäten verbreitet. Der Trend zu digitalen Lösungen lässt den Bedarf in internen und externen Rechen- und Serverzentren schnell steigen: Häufig benötigen einzelne Unternehmen sowie andere Organisationen Speicherkapazitäten von einem Petabyte und mehr.

Auch Online-Angebote erfordern in steigendem Umfang Speicherkapazitäten im PB-Bereich. Das beste Beispiel sind Plattformen, welche die Daten der User auf zentralen oder dezentralen Servern speichern. Insbesondere Fotos und Videos können bei einzelnen Intensivnutzern einen Speicherbedarf in Terabyte-Größe verursachen: Bei vielen Usern führt dies zu riesigen Datenmengen, die sich am besten in Petabyte oder noch höheren Stufen wie Exabyte angeben lassen.

PByte im Anwenderbereich

Moderne SSD-Festplatten für Privatnutzer weisen im Regelfall eine Kapazität im unteren TB-Bereich auf. Die größten Festplatten für die private Anwendung speichern bis zu 15 TB. Im industriellen Sektor gibt es auch SSD-Festplatten mit bis zu 100 TB. Die Bezeichnung Petabyte ist noch weit entfernt. Allerdings arbeiten Forscher längst an einzelnen Speichergeräten, die Kapazitäten von 1 TB und darüber hinaus erreichen. Hoffnungen setzen sie zum Beispiel auf Magnetbandspeicher: Mit dieser Technologie lässt sich die Maximal-Kapazität der SSD-Festplatten übertreffen.

Zumindest im Privatbereich reichen die bisher verfügbaren Terabyte-Festplatten noch aus – die Kapazität von 1 Petabyte ist beträchtlich größer als der Bedarf. Das kann sich aber in den nächsten Jahren ändern. Die Erfahrung der Vergangenheit zeigt, dass der Speicherbedarf kontinuierlich steigt. Andererseits setzen Privatnutzer genauso wie Firmen vermehrt auf Cloud-Speicher, sie lagern die Datenspeicherung aus. Es fragt sich deshalb, ob eine Notwendigkeit für größere lokale Speicher im höheren Terabyte- oder Petabyte-Bereich bestehen wird.

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