E-Mail aus der Redaktion zur Toughbook-Endkunden-Aktion Wankt Panasonics indirektes Vertriebsmodell?
Eine von Panasonic Computer Products Europe (PCPE) direkt an Endkunden gerichtete Toughbook-Kampagne Anfang des Jahres kam dem Handel teilweise in die Quere. IT-BUSINESS befragte Panasonics Business Development Manager Jürgen Hamberger nach den Ursachen und Folgen dieser Aktion.
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Sehr geehrter Herr Hamberger, im Februar hat Panasonic Computer Products Europe (PCPE) mit einer Toughbook-Kampagne, die sich direkt an Endkunden richtete, großen Unmut ausgelöst.
Im entsprechenden Endkunden-Mailing, das IT-BUSINESS vorliegt, wird der Kunde an keiner Stelle auf Fachhandelspartner als Bezugsquelle verwiesen. Dass es sich bei den beworbenen Toughbooks um Auslaufmodelle handelte, war ebenfalls nicht erkennbar, nur an zwei Stellen ist von limitierten Aktionsmodellen zu lesen. Unseren Recherchen zufolge waren auch die Distributoren nicht in diese Aktion eingeweiht. Damit nicht genug bewarb Panasonic die Produkte etwa zur Hälfte des offiziellen Listenpreises.
Einem Ihrer Fachhandelspartner ging damit ein großes Projekt durch die Lappen, weil er seinem Kunden die Geräte bereits zum Listenpreis angeboten hatte und kurz vor Vertragsabschluss stand, als Ihr Mailing diesen Endkunden erreichte.
Der Fachhandel schätzt die Qualität der Panasonic-Toughbooks außerordentlich und zeigte sich bislang als überzeugter Partner. Weshalb also sind Aktionen wie diese unter Umgehung von Distribution und Fachhandel für Panasonic nötig? Was ist mit jenen Partnern passiert, die durch diese Aktion richtig Geschäft verloren haben? Muss der Fachhandel künftig mit weiteren Aktionen dieser Art rechnen?
Mit freundlichen Grüßen
Regina Böckle
Leitende Redakteurin IT-BUSINESS
Lesen Sie auf der nächsten Seite die Antwort von Jürgen Hamberger von Panasonic.
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