Arcserve-Umfrage Ungeschützt im Homeoffice

Von Matthias Breusch 1 min Lesedauer

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Viele Firmen haben, salopp gesagt, den Schuss noch nicht gehört. Arcserve hat einmal mehr IT-Führungskräfte in Unternehmen mit 500 bis 5.000 Mitarbeitern und mindestens 100 TB Datenvolumen befragt. Die Sicherheitslücken sind nach wie vor groß. Zu groß …

62 Prozent der Befragten einer Arcserve-Umfrage gaben an, dass ihre Unternehmen die DR-Pläne nicht an neue Remote-Arbeitsmodelle anpassten.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
62 Prozent der Befragten einer Arcserve-Umfrage gaben an, dass ihre Unternehmen die DR-Pläne nicht an neue Remote-Arbeitsmodelle anpassten.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Sicherheitsexperten wie Florian Malecki, Marketing-Vizepräsident bei Arcserve, läuten die Alarmglocken: „Ransomware-Angriffe stören den Geschäftsbetrieb nach wie vor erheblich, und dieses Problem wird auch in absehbarer Zeit nicht verschwinden. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Unternehmen ihre Disaster-Recovery-Pläne kontinuierlich prüfen und aktualisieren und dabei Lösungen für die Datensicherung und -wiederherstellung einbeziehen – inklusive eines Datensicherungsplans, der auch die Möglichkeiten von unveränderlichem Speicher umfasst.“

Obwohl die IT- und Arbeitsumgebungen permanent ausgebaut werden, schützen viele Firmen ihre Daten weiterhin nicht ausreichend, wie immer wieder festgestellt wird. Auch die Zahlen einer aktuellen Arcserve-Umfrage sprechen für sich:

62 Prozent der Befragten bewerten oder aktualisieren ihre Disaster-Recovery-Pläne nicht neu, obwohl ihre Belegschaften zunehmend in Remote-Arbeitsmodelle wechseln und vermehrt mobile Geräte verwendet werden.

Nur 41 Prozent gaben an, dass der Schutz von Edge- und Remote-Standorten für ihre Datenwiederherstellungslösung relevant sei. Für 59 Prozent spielte dieser Faktor demnach eine eher untergeordnete Rolle. Dies ist ein erschreckend niedriger Wert.

55 Prozent empfinden es als schwierig, bei der Nutzung von Cloud-Anbietern die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen für Daten aus bestimmten Wirtschaftszonen wie etwa der EU zu gewährleisten. Da die Cloud-Nutzung zunimmt und die Datenschutz- und Eigentumsgesetze der Länder immer restriktiver und komplexer werden, sei somit absehbar, dass globale Unternehmen Schwierigkeiten haben dürften, ihre Daten grenzüberschreitend zu verwalten.

Für die Studie befragte Arcserve IT-Führungskräfte mit Budget- oder technischer Entscheidungsverantwortung in Unternehmen mit 500 bis 5.000 Mitarbeitern und mindestens 100 Terabyte Datenvolumen aus Nordamerika, Großbritannien und Australien.

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