Daten in Deutschland Telekom bietet Zoom-Lösung an
Mit „Zoom X powered by Telekom“ stellen das US-amerikanische Softwareunternehmen Zoom und die Deutsche Telekom eine Lösung für deutsche Geschäftskunden vor. Der Vorteil: Die Meeting-Daten von Teilnehmern bleiben in Deutschland.
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Datenschutz und Sicherheitsdenken hemmen den Markt für viele US-amerikanische UCC-Anbieter in Europa. In den vergangenen Jahren hat unter anderem die Videokonferenz-Plattform Zoom einen weltweiten Boom erlebt. Jedoch ist der Markt in Deutschland aufgrund strenger Datenschutzvorgaben in einigen Branchen schwer zu erschließen. Jetzt bietet die Telekom gemeinsam mit Zoom eine Lösung an. „Zoom X powered by Telekom“ richtet sich direkt an die speziellen Bedürfnisse von Geschäftskunden, Konzerne und die öffentliche Hand.
UCC-Funktionen
Die gemeinsam entwickelte Kollaborationslösung läuft über das Netz der Telekom. Zoom stellt die Videokonferenz-Plattform für Desktops und mobile Endgeräte bereit. Die Einwahlnummern für Besprechungen in Deutschland und weiteren 50 Ländern kommen von der Telekom. Der große Vorteil: Die Meeting-Daten von Teilnehmern werden auf Servern in Deutschland verarbeitet. Außerdem verantwortet die Telekom neben dem Netz den Vertrag, die Auftragsbearbeitung, den flächendeckenden Service und die Abrechnung.
Telefonie
Darüber hinaus können Nutzer über „Zoom X“ auch die Funktion „Zoom Phone“ nutzen. Dadurch brauchen Kunden keine eigene Telefonanlage mehr. Zudem können Anrufe auf der Büronummer einfach per Mausklick auf das Smartphone umgelegt werden. Dafür erhalten Geschäftskunden eine fest eingerichtete deutsche oder internationale Telefonnummer der Telekom zugeordnet. Die Lösung ist ab Mitte 2022 über die Telekom verfügbar.
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