Streit um ein Migrationsangebot SoftM ködert Infoniqa-Kunden mit verschenkter Software, Wartung und Daten-Migration

Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Migrationsangebote sind in der IT-Branche an der Tagesordnung. In der Regel werden dabei jedoch Rabatte gewährt und keine Geschenke offeriert. Gegenwärtig erhitzt ein Angebot von SoftM an Infoniqa- und Vesa-Kunden im Bereich der Lohnbuchhaltung die Gemüter.

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Im Jahr 2001 hat sich IBM von seiner Finanzbuchhaltungssoftware DKS sowie von der Lohn-Software Loga/400, die AS/400-Anwender adressierte, getrennt. Die DKS ging damals an SoftM, Loga/400 an P&I. Später, im Jahr 2008, übernahm Infoniqa die Betreuung der etwa 600 ehemaligen IBM-Lohnsoftware-Anwender. So viel zur Historie, die begründet, warum es bei den Anwendern der beiden Software-Pakete eine große Schnittmenge gibt.

Schnittmenge wird angegangen

Dieser Kunden-Schnittmenge macht SoftM nun ein Migrationsangebot, das für einigen Wirbel sorgt. Das Ziel: Anwender, die Loga/400 von Infoniqa und die DKS-Finanzbuchhaltung von SoftM gemeinsam einsetzen, sollen zum Umstieg auf die Personal-Software Topas bewegt werden. Daneben wurden auch Anwender der Lohnsoftware Veda angesprochen.

Integration in das Rechnungswesen

Wer mit seiner Lohnsoftware zu Topas wechselt und gleichzeitig DKS anwendet, hat die Möglichkeit, der Integration seiner Personalsoftware in das Rechnungswesen. „Wir können dem DKS-Anwender eine Komplettlösung für Rechnungswesen und Personalabrechnung aus einer Hand bieten“, so Jens Göbel, der bei SoftM für die Finance-Produktlinien DKS und Schilling verantwortlich ist.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, warum man bei Infoniqa über das Angebot „not amused“ ist und wie die Konditionen im Detail aussehen.

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