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Diese Security Agents bilden eine Mischung aus Client-Intrusion-Prevention-System, Personal Firewall und teilweise auch Schnittstellenschutz (USB, Firewire, IRDA). Der große Unterschied zu einem konventionellen Host Intrustion Detection System (HIDS) ist, dass Security Agents keine Signaturupdates benötigen. Diese Systeme arbeiten regelbasiert. Es werden Systemaufrufe des Betriebssystems unterbrochen, um diese in einer zusätzlichen Sicherheitsschicht zu prüfen und zu analysieren.
Einen zusätzlichen Schutz vor Angriffen auf das interne Netz, die von Rechnern aufgrund fehlender Softwarepatches, Virenscannerupdates oder IPS-Signaturen ausgehen, bietet ein Compliance-Check gegen die bestehende Security Policy beim Netzwerkzugriff, zum Beispiel bei der Einwahl. Der grundlegende Ansatz basiert darauf, den Sicherheitslevel des PCs oder des PDAs auf technischer Ebene vor der Gewährung des vollen Netzwerkzugriffes zu überprüfen. Auf Basis des Ergebnisses der Prüfung kann dann entschieden werden, ob das mobile Gerät vollen Zugriff auf das Netz erhält, ob es in ein Quarantänesegment muss, um die notwendigen Aktualisierungen zu bekommen, oder ob der Netzwerkzugriff vollständig unterbunden wird.
Besonderer Schutz
Eine heutige Lösung für mobile Arbeitsplätze geht über die altbekannten Anforderungen hinaus, da sie den Gefahren aus dem Internet nicht mehr gewachsen sind. Daher bieten viele Hersteller umfangreiche Security-Lösungen zum Schutz von Remote Clients an. Eine moderne Lösung kann auf Komponenten wie Security Agents mit standortabhängigen Policies auf den Clients und Compliance Check beim Zugriff auf das Netzwerk nicht mehr verzichten.
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(ID:2011009)