G Data Tech Day 2022 Security für KMU

Von Sylvia Lösel

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Security aus der Cloud, Security als Service, Security mit Menschenverstand: Wie G Data künftig Kunden absichern möchte und kann, zeigte der Tech Day. Das Bochumer Unternehmen setzt dabei auf den Channel – aber nicht nur.

G-Data-Vorstand und -Mitgründer Andreas Lüning eröffnet den G Data Tech Day 2022.(Bild:  G Data)
G-Data-Vorstand und -Mitgründer Andreas Lüning eröffnet den G Data Tech Day 2022.
(Bild: G Data)

„Maschinen lösen das nicht“, sagt Christian Landström, Head of Managed Security Services, G Data Advanced Analytics. Mit diesen Worten stellt der erfahrene Security-Spezialist auf dem Tech Day des Bochumer Anbieters einen neuen Service vor, den G Data nun in seinem Portfolio hat und von dem gleich noch die Rede sein wird.

Dieser Service ist nur eine von zahlreichen Neuvorstellungen, die den rund 170 Partnern auf dem 5. Tech Day von G Data präsentiert wurden. Das Ziel: ganzheitliche Security Made in Germany. Ein Trend, der im vergangenen Jahr deutlich Fahrt aufgenommen hat und dem Unternehmen sehr gute Wachstumszahlen beschert, wie Hendrik Flierman, Vice President Global Sales & B2B-Marketing bestätigt. Der Security-Spezialist ist traditionell im KMU-Segment unterwegs und arbeitet mit einem Partnermodell, das ohne die Distribution auskommt.

G DataTech Day 2022
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Schutz hat viele Gesichter

Der Vorstand und Mitgründer von G Data, Andreas Lüning, eröffnete die Partnerveranstaltung mit einem kritischen Blick auf die IT-Sicherheitslage. Generell sei Schutz etwas, das uns in allen Lebenslagen als erstes einfällt, wenn es um die Sicherung eines Wertebestandes geht. „In der digitalen Welt reicht dieser Schutzgedanke aber nicht mehr aus. Die aktive Überwachung einer IT-Infrastruktur, die Einschätzung von Gefahrensituationen und ein Plan für den IT-Notfall zusammen mit schützenden Technologien sind Elemente einer verteidigungsfähigen Unternehmens-IT, über die in den Chefetagen entschieden werden muss.“ Dass für eine tragfähige IT-Security Dienstleister unerlässlich sind, machte Manuel Bach, Leiter des Referats „Cybersicherheit für KMU“ im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), deutlich.

Partnerschaft mit Ionos

Gerade deshalb gilt es, von Anbieterseite alles zu tun, damit Dienstleister ihren Aufgaben gerecht werden können. In Zeiten von Fachkräftemangel und einer zunehmenden Digitalisierung sind Automatisierung und Skalierung oft das Mittel der Wahl, um der Vielzahl der Security-Aufgaben Herr werden zu können. Einen neuen Baustein hat G Data nun mit einem Cloud-Produkt auf den Weg gebracht und geht dafür eine Kooperation mit dem deutschen Hoster Ionos ein. Verdict as a Service ist eine cloudbasierte Plattform zum Scannen von Dateien auf Schadcode. Um dabei flexibel mit unterschiedlichstem Datenvolumen umgehen zu können, setzt man auf die Kapazitäten von Ionos. Dienstleister können diesen Service künftig ihren Kunden anbieten.

Neben Services für den Channel, wie eine 365-Managed-EDR-Plattform, entsteht mit Security Monitoring bei G Data gerade ein weiterer Service, den der Geschäftsbereich Advanced Analytics auch direkt an KMU anbietet. Provokant sagt deren Chef Christian Landström: „Unternehmen haben nicht zu wenige Produkte.“ Und: „Der Endpunkt ist nicht relevant.“ Denn egal was dort passiere, entscheidend sei die Erkennung dessen, was im Netzwerk vor sich ginge. Und das soll die neue Security-Monitoring-Mannschaft leisten, die G Data aufgebaut hat. „Hier sitzen echte Menschen mit sehr viel Erfahrung, die Dinge einordnen, bewerten und eine Lösung vorschlagen können“, beschreibt Landström die Idee dahinter. Dadurch würden Kunden nicht länger mit zahllosen Alarmen und Meldungen bombardiert, sondern erhielten nur noch die für sie relevanten, gepaart mit Handlungsempfehlungen.

Partnerstimmen

Für die Partner boten sich an diesem Tag zahlreiche Möglichkeiten, sich nicht nur über die Produkte zu informieren. Christian Kühling, von GiT Systems: „Hier bekommen wir alle Informationen, die wir für unsere Kundenprojekte brauchen und können uns direkt austauschen.“ Und Robert Rohner von Swisspro ergänzt: „Besonders interessant war für mich in diesem Jahr der Einblick in die neue Produktreihe. Ich schätze den persönlichen Eins-zu-eins-Kontakt auf dem Event und die Möglichkeit zum Netzwerken.“

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