Auto Blocker für Galaxy-Modelle Schutzmechanismus für Samsung One UI 6

Von Alexander Siegert 2 min Lesedauer

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Nutzer von Samsung Galaxy Geräten, die Apps aus Fremdquellen installieren und sich dennoch vor Malware und Phishing-Angriffen schützen wollen, erhalten ein neues Opt-in-Sicherheitstool namens „Auto Blocker“. Es ist auf allen Geräten verfügbar, die auf One UI 6 aktualisiert werden.

Das neue Sicherheitstool Auto Blocker kann optional aktiviert werden und ist auf Samsung Galaxy Geräten mit One UI 6 verfügbar.(Bild:  Samsung)
Das neue Sicherheitstool Auto Blocker kann optional aktiviert werden und ist auf Samsung Galaxy Geräten mit One UI 6 verfügbar.
(Bild: Samsung)

Das neue optionale Sicherheitstool Auto Blocker soll verhindern, dass sich Apps aus unbekannten Quellen installieren. Die Funktion ist in Form einer App-Sicherheitsprüfung verfügbar, die durch den Nutzer in den Einstellungen aktiviert werden muss. Android-Nutzer sind bereits vertraut damit, dass sie beim Installieren von Apps aus nicht-offiziellen Quellen in der Regel nach der Vertrauenswürdigkeit der Ursprünge gefragt werden, sofern die Apps nicht aus dem Google Play Store oder dem Galaxy Store stammen. Das Installieren aus fremden Quellen, das sogenannte Sideloading, bietet einige Vorteile für den Nutzer, insofern es richtig genutzt wird. Für Nutzer von sicherem Sideloading ändert sich durch Auto Blocker aber zunächst nichts, da die neue Funktion standardmäßig ohnehin deaktiviert ist. Wer nicht mit Sideloading vertraut ist und ein Samsung Galaxy mit One UI 6 besitzt, erhält mit Auto Blocker ein Hilfsmittel, das auch zusätzlichen Schutz gegen Social-Engineering-Angriffe bieten soll. Angreifer versuchen so beispielsweise durch Methoden wie Voice-Phishing den Nutzer dazu zu bringen, mithilfe eines vorgetäuschten Anrufs, Malware auf dem eigenen Smartphone zu installieren.

Darüber hinaus können schädliche Befehle und Softwareinstallationen, die über ein präpariertes USB-Kabel gesendet werden, mit der neuen Option blockiert werden, für den Fall, dass sich eine fremde Person physischen Zugriff zu dem Gerät verschafft hat, beispielsweise beim Aufladen des Smartphones an öffentlichen USB-Ladestellen in Einkaufszentren oder Flughäfen.

Message Guard erhält Update

Zero-Click-Exploits, bei denen bereits das Empfangen eines Bildes ohne Interaktion mit dem Nutzer ausreicht, um Hackern Zugriff zu gewähren, häufen sich zunehmend. Samsung hat darauf reagiert, indem sie das Nachrichtenschutz-Tool “Message Guard“ entwickelt haben. Diese Lösung isoliert empfangene Bilddateien in einer virtuellen Quarantäne-Sandbox, um sicherzustellen, dass sie keine schädlichen Codes auf das Gerät übertragen können. Dies geschieht automatisch im Hintergrund, ohne dass der Benutzer etwas unternehmen muss. Bisher konnte die Funktion nur mit den ursprünglichen Messaging-Apps von Google und Samsung genutzt werden. Mit dem neuen Update ist dies nun auch mit WhatsApp, Telegram, Messenger und KakaoTalk möglich. Nutzer sollen durch die neuen Schutzmechanismen mehr individuelle Kontrolle über ihre Geräte erhalten.

Auto Blocker ist auf allen Galaxy-Geräten verfügbar, die mit One UI 6 kompatibel sind.

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