Highlight der IFA 2007 Samsung erfindet den Laserdrucker neu
Auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin stellt Samsung die ersten Single- und Multifunction-Laserprinter in glänzender Klavierlack-Optik vor – revolutionär sind die extrem kleinen Abmessungen der beiden Geräte.
Anbieter zum Thema
Die Zeiten klobiger und unansehnlicher Laserdrucker sind vorbei – das demonstriert der koreanische Hersteller Samsung sinnigerweise auf der IFA in Berlin, der weltweit führenden Messe rund um Consumer Electronics. Die gezeigten Geräte, der Monolaserdrucker ML-1630 und das technisch darauf aufbauende Multifunktionsgerät SCX-4500, präsentieren sich in einem schwarzen Gehäuse mit glänzendem Klavierlack-Finish.
Diese für Office-Produkte ungewöhnliche Optik, die an das Design schlanker Plasma- und LCD- Fernseher oder schicker Home-Theater-Systeme erinnert, ist jedoch nur ein Aspekt. Die tatsächliche Innovation bei den beiden Neuvorstellungen liegt in den extrem geringen Geräteabmessungen, die Maßstäbe im Bereich Laserdruck setzen. Durch die Synthese aus Optik und Größe sollen die Produkte den designorientierten Geschäfts- und Privatkunden gleichermaßen ansprechen.
Voll auf der Höhe
Exakt 121,5 Millimeter Bauhöhe – bei einer Grundfläche von lediglich 33 auf 37 Zentimetern – besitzt das Gehäuse des Schwarzweiß-Laserdruckers ML-1630. Dabei muss weder auf eine vollwertige Papierkassette, die eine Kapazität von 100 Blatt aufweist, noch auf Performance verzichtet werden. Die Druckleistung des ML-1630 liegt laut Hersteller bei 16 Seiten pro Minute, der Ausdruck der ersten Seite soll aus dem Sleep-Modus weniger als 15 Sekunden dauern. Der lüfterlose Printer gehört mit einem Betriebsgeräusch von unter 45 Dezibel zudem zu den leisen Vertretern seiner Spezies. Für den Anschluss an einen Rechner steht eine USB-2.0-Schnittstelle zur Verfügung.
Form folgt Funktion
Nur knapp vier Zentimeter höher als der Laserdrucker fällt das Multifunktionsgerät SCX-4500 aus, das sich in den Spezifikationen für das Druckwerk lediglich durch die maximale Auflösung von 600 x 600 dpi vom Single-Function-Gerät (1.200 x 600 dpi) unterscheidet. Mit dieser Auflösung lassen sich mit dem Allrounder zudem automatisch bis zu 99 Duplikate erstellen, wobei Kopier- und Druckleistung mit 16 Seiten pro Minute identisch ausfallen. Neben der Anzahl von Kopien kann am Bedienfeld auf der Geräteoberseite auch der Zoomfaktor zwischen 50 und 200 Prozent definiert und die Scan-to-PC-Funktion aktiviert werden. Die in Graustufen oder Farbe angefertigten Scans lassen sich durch eine mitgelieferte Dokumentenmanagement- und OCR-Software verwalten beziehungsweise weiter verarbeiten.
Attraktiv als Angebot
Der Verkaufsstart für den Monolaserdrucker ML-1630 und das Multifunktionsgerät SCX-4500 ist auf den 15. September datiert. Der unverbindlich empfohlene Verkaufspreis des Herstellers für den ML-1630 beträgt 229 Euro, der SCX-4500 steht mit 349 Euro in der Endkunden-Preisliste.
Artikelfiles und Artikellinks
(ID:2007242)