Definition Was ist Security?

Von Ulrich Beck 2 min Lesedauer

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IT-Security - oder deutsch IT-Sicherheit - umfasst sämtliche Planungen, Konzepte, Kontrollen und Maßnahmen für den Schutz von IT-Infrastrukturen. Ziel dabei ist es, die Verfügbarkeit, Integrität und Vertraulichkeit der Systeme zu sichern.

IT-Security ist entscheidend in einer zunehmend digital vernetzten Welt, in der Cyber-Bedrohungen wie Hacking, Malware, Phishing und Datenlecks ständig zunehmen.(Bild:  greenbutterfly - stock.adobe.com)
IT-Security ist entscheidend in einer zunehmend digital vernetzten Welt, in der Cyber-Bedrohungen wie Hacking, Malware, Phishing und Datenlecks ständig zunehmen.
(Bild: greenbutterfly - stock.adobe.com)

IT-Sicherheitsmanagement orientiert sich in der Praxis an zahlreichen nationalen und internationalen Regeln und Normen. Dazu zählen im deutschsprachigen Raum der IT-Grundschutz, international die Reihe ISO/IEC-27000 sowie ISO/IEC 15408, die von den entsprechenden Abteilungen in Unternehmen und Organisationen berücksichtigt werden müssen.

Verschiedene Bereiche der IT-Sicherheit

Security für die IT umfasst fünf große Bereiche, die sich teilweise überlappen und nicht voneinander getrennt gesehen werden dürfen. Diese sind:

  • IT-Sicherheit
  • Computersicherheit
  • Datensicherheit
  • Datensicherung
  • Datenschutz

IT-Sicherheit bezieht sich im Allgemeinen auf die Sicherheit so genannter soziotechnischer Systeme, also Systeme, in die sowohl Menschen als auch Technologien eingebunden sind. Ihre Aufgaben liegen im Schutz von Organisationen wie beispielsweise Unternehmen samt deren Werten gegen jede Art von Bedrohung.

Computersicherheit ist ein rein technischer Bereich und dient dem Schutz eines Computersystems vor ungeplanten Ausfällen (englisch Downtime), Manipulationen und unerlaubten Zugriffen.

Das Themenfeld Datensicherheit ist oft mit dem Datenschutz verknüpft, unterscheidet sich aber von diesem. Datensicherheit hat vor allem technische Ziele, und zwar Daten vor Manipulationen, Verlusten, Diebstahl und anderen Gefährdungen zu schützen. Sie ist deshalb Grundvoraussetzung für einen wirksamen Datenschutz.

Unter Datensicherung (englisch Backup) versteht man das regelmäßige Speichern bzw. Kopieren sämtlicher Daten auf einem externen Medium. So sollten Privatpersonen beispielsweise die Daten auf ihrem Notebook oder PC regelmäßig auf einer tragbaren Festplatte sichern. Wird das Gerät gestohlen oder beschädigt, können die Daten von der externen Platte auf einen neuen Rechner übertragen werden.

Der Datenschutz beschäftigt sich mit mit der Abwehr vom Missbrauch personenbezogener Daten, nach dem Motto "Datenschutz ist Personenschutz". Anonymität und Privatsphäre müssen durch den Datenschutz gewährleistet werden. Dazu gehört auch, dass personenbezogene Daten nicht an unbefugte Dritte weiter gegeben werden dürfen.

IT-Security wird immer wichtiger

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass IT-Security dazu dient, Unternehmen, Organisationen, aber in kleinem Rahmen auch Privatpersonen und deren Daten gegen Bedrohungen, Diebstahl und Schäden zu schützen. Für große Unternehmen mit vielen internen und Kundendaten ist IT-Sicherheit ein sehr komplexes Aufgabengebiet, für das zahlreiche Ressourcen bereitgestellt werden müssen. Mit der weiteren Entwicklung des Internet der Dinge wird IT-Security für den einzelnen Verbraucher ebenfalls ein wichtiges Thema, das nicht vernachlässigt werden sollte.

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