Juniper erweitert Apstra Software Rechenzentren leichter verwalten und automatisieren

Von Martin Droysen

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Der Anbieter von sicheren und KI-gesteuerten Netzwerken, Juniper Networks, erweitert mit Apstra Freeform die eigene Multivendor-Plattform für Automatisierung und Sicherung von Rechenzentren. Damit seien Anwender unabhängig von Topologie und verwendeter Protokolle.

Juniper erweitert die Apstra Software für einen flexibleren Betrieb von Rechenzentren.(Bild:  Blue Planet Studio - stock.adobe.com)
Juniper erweitert die Apstra Software für einen flexibleren Betrieb von Rechenzentren.
(Bild: Blue Planet Studio - stock.adobe.com)

Da sich der Netzwerkbetrieb enorm entwickelt, stehen Unternehmen aus allen Branchen und Größenordnungen vor großen Herausforderungen und architektonischen Fragen zum Aufbau ihrer Rechenzentren. Das kann unterschiedliche Ursachen haben, wie beispielsweise die Schwierigkeiten einer weltweiten Lieferkettenproblematik zu überwinden oder der durch äußere Einflüsse wie der Pandemie veränderten Belegschaft.

So wird aus Sole Sourcing (nur ein Lieferant) Multivendor und die Konfiguration Intent-gesteuert. Beim Intent-based Networking (IBN) stehen die Dienste im Netzwerk im Vordergrund, nicht die Hardware. Auftauchende Probleme können damit automatisiert erkannt und behoben werden. Apstra wurde von Juniper als neues Technologiekonzept entwickelt.

Vereinheitlichte Abläufe

Mit dem nun veröffentlichten Apstra Freeform sollen Abläufe über verschiedene Anbieter vereinheitlicht werden können. Zudem werden Schlüssel-Workflows als einziges Mittel für die Konfiguration des Rechenzentrums automatisiert. So nutzt Freeform die leistungsfähigen, Intent-basierten Netzwerkfähigkeiten von Apstra, welche sich über das komplette Lifecycle-Management von Rechenzentren in Bezug auf verschiedene Topologien und Anbietern erstrecken. Die resultierende Benutzererfahrung baut auf einer Reihe von Funktionen auf.

So soll zum einen Apstra helfen, den IT-Betrieb zu vereinfachen. Dazu werden die IBN-Funktionen auf jedes Protokoll, jede Topologie und jede Netzwerkdomäne ausgeweitet. Anwender wählen die Architektur, die sie für ihre geschäftlichen Anforderungen brauchen und nutzen zudem alle Vorteile der Apstra-Funktionen.

Zudem verspricht Apstra als sogenannte „Single Source of Truth“ die konsistente Umsetzung von Rechenzentrums-Designs. Und ein geschlossener Feedback-Kreislauf sorgt für den stabilen Betrieb über unterschiedliche IT-Infrastrukturen hinweg. Junipers neu gelaunchtes Freeform erweitert die Apstra-Funktionen auf eine höhere Anzahl möglicher Szenarien. Das Unternehmen führt zudem in Verbindung mit der neuen Lösung ein neues Lizenzierungsmodell für Apstra ein. Mehrwert biete sich Kunden durch die Wahl zwischen drei Lizenzstufen. Und bei Bedarf können Anwender problemlos ein nahtloses Upgrade anstoßen.

Betriebliche Effizienz erweitern

Mike Bushong, Group Vice President of Data Center Product Management, Juniper Networks, erläutert dazu: „Apstra unterstreicht immer wieder die Bedeutung eines zuverlässigen und konsistenten Multivendor-Rechenzentrumsbetriebs.“ Mit Einführung der neuen Lösung Freeform werde die betriebliche Effizienz erweitert und sie biete Rechenzentrumsbetreibern die vollständige Kontrolle über das Netzwerk-Design. Die neuen Funktionen sollen für höhere Flexibilität und Vielseitigkeit sorgen. Ohne Topologieeinschränkungen wird IBN in der Breite nutzbar und jeder Kunde kann seinen Nutzen daraus ziehen, beschreibt Bushong.

Steigende Herausforderungen meistern

Für Unternehmen ist es wichtig, sich auf die Geschwindigkeit und Skalierbarkeit ihrer Abläufe zu konzentrieren. Nur so können sie die beständig dem Wandel unterworfenen Herausforderungen des täglichen Geschäftes bewältigen. Und zeitgleich ihre Services zuverlässig ausliefern. Hier soll Apstra mittels zusammenhängenden und fundierten Abläufen im Rechenzentrum punkten, diese basieren auf laufend validierte und anbieterunabhängige Blueprints. Juniper unterstützt verschiedene Anbieter und bietet mit diesem grundlegend anderen Ansatz zum Betriebsmanagement von Rechenzentren seinen Kunden die Wahlfreiheit.

Für Anwender, die bereits validierte Referenz-Designs für Rechenzentren nutzen, bietet Juniper die Apstra Automated Deployment and Migration Services. Hierzu zählen flexible Freeform Referenz-Designs. Beide Services lassen sich vollständig anpassen und auf die jeweiligen Anforderungen beim Kunden spezifizieren. Sie sind für jede gewünschte Funktion, jedes Protokoll oder Architektur nutzbar.

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