Fortschritte in der Quantentechnologie
Quantencomputer am Horizont

Von Klaus Länger 7 min Lesedauer

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Es wird noch einige Jahre dauern, bis es kommerziell nutzbare Quantencomputer gibt. Aber die Technologie macht Fortschritte und Unternehmen sowie IT-Channel sollten sich schon bereit machen. Sonst könnten sie schnell den Anschluss verlieren.

Zu Beginn der 2030er-Jahre könnten Quantencomputer so weit sein, dass sie über genügend logische Qubits verfügen, um damit reale Probleme zu lösen.(Bild: ©  Abdul Rahim - stock.adobe.com)
Zu Beginn der 2030er-Jahre könnten Quantencomputer so weit sein, dass sie über genügend logische Qubits verfügen, um damit reale Probleme zu lösen.
(Bild: © Abdul Rahim - stock.adobe.com)

Nach Künstlicher Intelligenz erscheint mit Quantencomputern am Horizont bereits die nächste disruptive Technologie. Da sie Probleme lösen kann, die mit herkömmlichen Computern entweder gar nicht oder nur mit enormem Aufwand lösbar sind, tun Unternehmen gut daran, sich darauf vorzubereiten. So gilt es, jetzt schon mögliche Anwendungen ins Auge zu fassen und Kompetenzen für die Nutzung dieser Technologie zu erwerben. Um den Anschluss nicht zu verpassen, sollten auch deutsche Quantencomputing-Startups unterstützt werden. Der IT-Channel sollte das ebenfalls tun, auch um die Kunden entsprechend beraten zu können und Lösungen parat zu haben, wenn die Technologie bereit für die kommerzielle Nutzung ist. Ideen für mögliche Anwendungsbereiche gibt es bereits einige.

Ingolf Stärk, HPC & Quantum Consultant bei Fsas Technologies, listet sie auf: „Quantencomputing ist vor allem bei komplexen Optimierungs- und Simulationsaufgaben relevant – etwa in Lieferketten, Touren- und Ressourcenplanung, Produktion, Finanzmodellen sowie perspektivisch in Materialforschung und Wirkstoffentwicklung. Auch Post-Quanten-Kryptographie wird wichtig, um Sicherheitsarchitekturen langfristig vorzubereiten.“