Milliarden-Übernahme im Security-Markt Proofpoint will mit Varonis zum KI-Sicherheitsriesen werden

Von Sylvia Lösel 1 min Lesedauer

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Erst Hornetsecurity, jetzt Varonis: Proofpoint legt 6,3 Milliarden US-Dollar für den nächsten Security-Zukauf auf den Tisch. Gemeinsam wollen beide eine Plattform für den sicheren KI-Einsatz schaffen.

Proofpoint kauft erneut im Security-Markt zu und übernimmt Varonis.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Proofpoint kauft erneut im Security-Markt zu und übernimmt Varonis.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Proofpoint übernimmt erneut einen Security-Anbieter. Nach dem Hornetsecurity-Deal im vergangenen Jahr kauft der amerikanische Cybersecurity-Spezialist nun Varonis Systems. Für Varonis, ebenfalls ein amerikanisches Unternehmen, legt Proofpoint rund 6,3 Milliarden US-Dollar auf den Tisch.

Schnelle Integration geplant

Es soll, so Proofpoint, „eines der weltweit führenden, rein auf Cybersicherheit fokussierten Unternehmen sowie die größte Organisation der Branche für Daten- und KI-Sicherheit“ entstehen. Der Plan ist, künftig eine integrierte Plattform für den sicheren KI-Einsatz für die gemeinsame Kundenbasis bereitzustellen. Diese umfasse das automatisierte Auffinden und Schützen sensibler Daten, die Steuerung von Zugriffsrechten für Menschen und KI-Agenten sowie die Vermeidung von Datenverlusten. Nach Abschluss der Transaktion plant Proofpoint, die Fähigkeiten beider Unternehmen zügig zu integrieren, Go-to-Market- und Vertriebsaktivitäten aufeinander abzustimmen und Kunden die gemeinsame Plattform schnell bereitzustellen.

„Heute beginnt ein spannendes neues Kapitel für Varonis und unsere Kunden“, erklärt Yaki Faitelson, CEO von Varonis. „Unsere Mission ist es, KI und die Daten, die sie antreiben, zu schützen. Gemeinsam mit Proofpoint können wir dieses Ziel deutlich schneller und schlagkräftiger erreichen.“ Und Sumit Dhawan, CEO von Proofpoint, ergänzt: „Indem wir Kommunikation, Identitäten, Zugriffsberechtigungen, Daten und KI in einer Plattform zusammenführen, verschaffen wir Kunden den Wissensvorsprung, um neuartige KI-Risiken klarer zu erkennen, schneller zu reagieren und sich effektiv zu verteidigen.“ Die Transaktion wurde vom Varonis-Verwaltungsrat einstimmig genehmigt und soll im ersten Halbjahr 2027 abgeschlossen werden, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen.

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