Generative KI ist eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts, und Deutschland droht global zurückzufallen. Die neue Podcastfolge von IT ImPuls zeigt, welche Strategien noch möglich sind und warum Digitale Souveränität und Open Source dafür entscheidend sind.
Wo steht generative KI in Deutschland? Und hat Deutschland überhaupt noch eine Chance bei GenAI „mitzuhalten“? Podcastgast Professor Björn Ommer gibt in der achten Folge des IT ImPuls Podcasts spannende Antworten.
Generative KI hat das Potenzial, Macht, Kreativität und Wissen zu demokratisieren und eröffnet Unternehmen wirtschaftliche Chancen, die noch vor wenigen Jahren undenkbar waren. Gleichzeitig bringt sie Herausforderungen mit sich, insbesondere bei Digitaler Souveränität, Transparenz und Datenhoheit. In der aktuellen Folge des IT-BUSINESS Podcasts „IT ImPuls“ diskutieren Mihriban Dincel und Agnes Panjas über die Rolle der generativen KI in Deutschland. Podcastgast Björn Ommer, Mitentwickler von Stable Diffusion und Informatikprofessor an der LMU in München, beleuchtet das aktuelle Spannungsfeld und zeigt neue Entwicklungsmöglichkeiten für Deutschland auf.
Generative KI steckt noch in den Kinderschuhen
Im Gespräch wird schnell deutlich: Generative KI steckt eigentlich noch in den Kinderschuhen und hat folglich mit einigen Kinderkrankheiten zu kämpfen. Ommer sieht generative KI als „Ermächtigungstechnologie“, wie es einst die Elektrizität war, die „wegen ihrer Leistungsfähigkeit zu einem Vergrößerungsglas wird für Probleme, die vorher schon bestanden haben, diese nur noch mehr verstärkt und uns zeigt, welche Hausaufgaben wir in der Vergangenheit nicht gemacht haben.“ Was als eine schlechte Nachricht erscheint, kann zugleich auch eine Gute sein. Denn wo es noch viel Entwicklung gibt, ist auch Platz bei der Entwicklung mitzuspielen.
Was, wenn der Wettstreit um die Vorherrschaft in der KI künftig nicht mehr von der Größe der GPUs bestimmt wird, sondern sich auf einen ganz anderen technologischen Vorsprung konzentriert?
Open Source als Chance für Wirtschaft und Gesellschaft
Im IT ImPuls Podcast erläutert Ommer, welche alternativen Entwicklungsmöglichkeiten er für generative KI in Deutschland sieht. Er plädiert unter anderem dafür, bei der Implementierung von KI in Unternehmen einen „Change of Mindset“ zu vollziehen. Zudem erklärt er, warum generative KI keine „Blackbox“ sein sollte und verdeutlicht, warum Open Source in der zukünftigen KI-Entwicklung eine immer wichtigere Rolle spielen wird.
Bei IT ImPuls zu Gast
Im Gespräch mit Professor Björn Ommer
Björn Ommer ist ein deutscher Informatiker, spezialisiert auf Computer Vision und Machine Learning. Er studierte Informatik und Physik in Bonn, promovierte 2007 an der ETH Zürich und war danach als Postdoc an der ETH und an der UC Berkeley tätig. 2009 wurde er Juniorprofessor am Institut für Mathematik und Informatik an der Universität Heidelberg. Seit 2021 leitet Ommer die Computer Vision Learning Group an der LMU und ist Professor des neu eingerichteten Lehrstuhls „Artificial Intelligence for Computer Vision & Digital Humanities“. Im Jahr 2022 veröffentlichte er zusammen mit seinem Team die erste Version von Stable Diffusion, die den Zugang zur KI-Bildgenerierung revolutionierte, da sie im Vergleich zu früheren Modellen deutlich geringere Rechenressourcen benötigte. 2024 erhielt er für seine Forschungen den Deutschen KI-Preis und den Technologiepreis der Eduard-Rhein-Stiftung. Hier geht es zur Computer Vision & Learning Group
Hören Sie jetzt in die spannende neue Podcast-Folge „Generative KI in Deutschland“ rein! Und auch dieses Mal gibt es einen passenden KI-generierten Song. #Ohrwurm
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