Konsolidierung bei Systemhäusern PC-Ware übernimmt große Teile von Comparex
Die großen Systemhäuser stärken ihre Präsenz durch Zukäufe. Die Elefantenhochzeit der beiden international tätigen Systemhäuser PC-Ware und Comparex könnte eine neue Ära der Marktkonsolidierung einleiten.
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Das Leipziger Systemhaus PC-Ware übernimmt rückwirkend zum 1. Juni die Unternehmensgruppe Comparex Central Europe and Iberia. Im Rahmen der Akquisition werden Gesellschaften in insgesamt acht Ländern übernommen – Deutschland zählt jedoch nicht dazu. Die Geschäftsstellen hierzulande bleiben weiterhin in den Händen der niederländischen Comparex Group. Nur die Auslandsgesellschaften in Österreich, Spanien, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Ungarn, Polen und Rumänien gehen in die Aussteuer des Ehepartners mit ein.
Mit Abschluss des Kaufvertrages über 19 Millionen Euro stärkt PC-Ware seine Marktposition in Europa entscheidend. In Summe erwirtschafteten die erworbenen Gesellschaften im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Jahresumsatz von rund 110 Millionen Euro und ein EBITDA von mehr als 4,5 Millionen Euro. Die Comparex-Systemhäuser sind spezialisiert auf High-End-Lösungen im Data-Center-Umfeld.
Durch die Übernahme erschließt sich PC-Ware den Zugang zu neuen Vertriebsregionen. Wichtig ist dem Unternehmen hierbei besonders der dynamisch wachsende spanische Markt, aber auch die bessere Marktabdeckung in vielen osteuropäischen Ländern und in Österreich.
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