Megaport-Partnerprogramm „PartnerVantage“ Partnergeschäft mit der schnellen Interconnectivity

Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Der Cloud-Markt wächst stetig, vor allem über das Multicloud-Modell. Mit einem Network-as-a-Service-Dienst und Zugang zu einem globalen Netzwerk, unter anderem über SD-WAN, hat sich Megaport zu einem wichtigen Player gemausert. Nun werden Partner gesucht.

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Über 235 aktive „Cloud-On-Ramps“ bietet Megaport schnelle Konnektivität.
Über 235 aktive „Cloud-On-Ramps“ bietet Megaport schnelle Konnektivität.
(Bild: grandfailure - stock.adobe.com)

Manchmal muss es schnell gehen. Der globale Network-as-a-Service-Anbieter (NaaS), Megaport, setzt bei seinen Angeboten rund um seine SD-WAN- und Interconnectivity-Lösungen auf IT-Partner. Das Partnerprogramm „PartnerVantage“ bildet die organisatorische Klammer. ­Angesprochen werden Betreiber von Rechenzentren, Managed Service Provider (MSPs), IT-Fachhändler, Systemintegra­toren, Handelsvertreter und Technologieanbieter, die so Wertschöpfungsmöglichkeiten rund um Cloud-Konnektivität, virtuelles Routing und Edge-Networking erhalten.

Umfang des Partnerprogrammes

Die Ressourcen im Partnerprogramm umfassen „VantageHub“, ein Partnerportal zur Verwaltung von Kundeninteraktionen und Marketing-Maßnahmen. Über „VantageTransact“ können On-Demand-Dienste bereitgestellt und Megaport-Dienste verwaltet werden. „VantageFunds“ regelt die finanziellen Anreize einschließlich Front-End-Rabatten, Provisionen und Marketing-Gelder.

Über „VantageSelling“ leisten zugewiesene Partner Account Manager und Partner Solutions Architects Vertriebsunterstützung. Gelernt wird über das Tool „VantageLearn“ und zur Marketingunterstützung im Sinne von Co-Branding-Toolkits, Kampagnen, Battlecards und anderen Materialien dient „VantageMarketing“. Im Megaport-PartnerVantage-Programm gibt es zwei Stufen: „Prestige“ und „Preferred“, mit unterschiedlichen Anforderungen.

Datenautobahn as a Service

Wenn es schnell gehen muss bei der standortübergreifenden Datenübertragung, können Zugänge zu privaten, globalen Netzwerken gebucht werden. Der Network-as-a-Service-Anbieter Megaport bietet auf diesem Markt weltweite Konnektivität als Self Service. Das Geschäft von Megaport als globaler NaaS-Anbieter ist es, hierzulande die großen Ballungszentren wie München, Berlin, Frankfurt, Hamburg und Düsseldorf mit den wichtigen Standorten in Europa, in den USA und in der Asien-Pazifik-Region zu verbinden. Dabei geht es um schnelle, zuverlässige und sichere Verbindungen zu lokalen Rechenzentren auf Layer-2-Ebene, also Interconnectivity auf IP-Basis. Letztlich geht es aber vor allem um direkte Cloud-Verbindungen zu den Hyperscalern wie AWS, Microsoft Azure, Google Cloud, Alibaba, IBM und Oracle – aber auch zu Anbietern wie SAP, Nutanix, Salesforce und IBM. Die Cloud-Konnektivität dorthin wird über so genannte „Cloud-On-Ramps“ ermöglicht. Megaport ist in vernetzten Rechenzentren verfügbar und mit etwa 235 Cloud-On-Ramps präsent.

Die letzte Meile

Kunden müssen sich in der Regel selbst um die „letzte Meile“ zur Cloud-On-Ramp kümmern oder in einem aktivierten Rechenzentrum vertreten sein. Nun kann das mit einer Virtual-Edge-Lösung über SD-WAN auf das Software-definierte Netzwerk (SDN) von Megaport geschehen. Dazu wurden Kooperationen geschlossen, beispielsweise mit Cisco und Fortinet, die ebensolche SD-WAN-Betreiber sind. Mit deren Lösungen können Nutzer die Verbindung zwischen Edge-Standorten oder Zweigstellen untereinander oder zur Cloud realisieren.

Die Rolle von SD-WAN

Martin Bichler, Head of EMEA Channel Sales, Megaport
Martin Bichler, Head of EMEA Channel Sales, Megaport
(Bild: Megaport)

Martin Bichler, Head of EMEA Channel Sales bei Megaport, beschreibt den (Inter-)Connectivity-Markt als hochkomplex: „In unseren Gesprächen mit Partnern und Kunden wird uns immer von Wartezeiten von Wochen oder Monaten berichtet für Cloud-Anbindungen oder wenn internationale Verbindungen benötigt werden, nicht zuletzt mit unflexiblen Verträgen.“ Mit Shelf-Service- und Pay-as-you-Go will Megaport in diesem Umfeld alte Zöpfe abschneiden. SD-WAN-Architekturen können einen Zugang bieten. „Wir arbeiten sehr eng mit Cisco und Fortinet zusammen, um deren Partner aktiv dabei zu unterstützen, SD-WAN-Projekte einfach und schnell umzusetzen“, so Bichler.

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