OM-D E-M1:Verabschiedet sich Olympus leise von der Spiegelreflex-Kamera? Olympus setzt im Profi-Segment auf das Micro-Four-Thirds-System

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Sylvia Lösel / Sylvia Lösel

Kompaktes Format mit Wechselobjektiven – solche Eigenschaften zeichnen Bridge-Kameras aus. Diese waren bislang vor allem für ambitionierte Amateure gedacht. Nun stellt Olympus mit der OM-D E-M1 eine derartige Kamera für High-End-Anwender vor.

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Die Kamera ermöglicht die gleichzeitige Aufnahme von RAW- und JPG-Bildern.
Die Kamera ermöglicht die gleichzeitige Aufnahme von RAW- und JPG-Bildern.
(Bild: Olympus)

Die neue Kamera von Olympus arbeitet sowohl mit Objektiven des Micro-Four-Thirds-Standards zusammen als auch via Adapter mit den Four-Thirds-Objektiven herkömmlicher SLR-Kameras. So stellt sich auch das Autofokus-System automatisch auf das verwendete Objektiv ein. An Bord ist ein 16-Megapixel-Live-MOS-Sensor sowie die siebte Generation des True-Pic-Prozessors. Hier gilt ebenfalls: Die Bildverarbeitung wird dem angeschlossenen Objektiv sowie der eingestellten Blende angepasst.

Experimentierfreudig

Der neue elektronische Sucher der OM-D E-M1 mit 1,48-facher Vergrößerung (etwa 1,3-mal größer als bei einer typischen D-SLR), 2.360.000 Pixeln Auflösung sowie automatischer Helligkeitsanpassung ist laut Olympus jedem optischen Sucher überlegen. Darüber hinaus können im HDR-Preview-Modus die entsprechenden Bilder bereits vor der Aufnahme beurteilt werden. Außerdem lässt sich mit diversen Aufnahmeparametern wie Seitenverhältnis und Vergrößerung vor dem Auslösen experimentieren. Ebenfalls neu: Anstelle von Diagrammen und Zahlen lassen sich Farbwerte mit dem Colour Creator über die Einstellräder oben an der Kamera verändern. Das Ergebnis kann auf dem Live-View-Sucher kontrolliert werden.

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Der Fünf-Achsen-Bildstabilisator gleicht nicht nur wie üblich Drehbewegungen um die horizontale und vertikale Achse aus, sondern auch Bewegungen entlang dieser Achsen sowie Rotationen um die Objektivachse.

Auch der Body der Kamera entspricht hohen Anforderungen. So ist die Kamera dank des Aluminium-Gehäuses spritzwasser- und staubgeschützt sowie frostsicher bis zu Temperaturen von minus zehn Grad. Die Kamera hat WLAN an Bord und kann mit Smartphones kommunizieren.

E-System-Besitzer aufgepasst

Besitzer von E-System-Kameras profitieren beim Kauf einer E-M1 ganz besonders. Bis zum 30. November erhalten sie beim Kauf einer E-M1 einen MMF-3 Adapter im Wert von 200 Euro kostenlos dazu. Für alle anderen Kunden, die sich vor dem Verkaufsstart im Oktober 2013 registrieren, gibt es ebenfalls spezielle Angebote.

Die OM-D E-M1 ist ab Oktober zum Preis von 1.499 Euro (Body) zu haben. 2.199 Euro kostet sie im Bundle mit dem Objektiv M.Zuiko Digital ED 12-40mm 1:2.8. Und 1.699 Euro werden in Kombination mit dem 12-50-mm-Objektiv fällig. □

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