Mittelklasse-Kamera aus der Z-Serie Nikon präsentiert Powerhouse Z6lll

Von Dr. Dietmar Müller 1 min Lesedauer

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Nikon erweitert Ende des Monats sein Angebot an Mittelklasse-Kameras der Z-Serie: Die neue Vollformat-Hybridkamera Z6lll basiert auf der Z8 und Z9 und bietet interne Videoaufnahmen bis zu 6k/60P (N-RAW).

Die neue Nikon Z6lll.(Bild:  Nikon Newsroom)
Die neue Nikon Z6lll.
(Bild: Nikon Newsroom)

Nikon bringt Ende Juni mit der Z6III eine neue Mittelklasse-Kamera der Z-Serie auf den Markt. Ihr Herzstück stellt der weltweit erste teilweise gestapelte („partially stacked“) 24,5-MP-Vollformat-CMOS-Sensor dar, der von demselben EXPEED-7-Prozessor unterstützt wird wie die Profimodelle Z8 und Z9. Er ermöglicht die vollständige Pixelauslesung für detailreiche Bilder, dabei hilft der DCI-P3Farbraum für naturgetreue Farben ohne Farbsäume. Der native ISO-Bereich reicht von 100 bis 64.000 (erweiterbar auf 50-204.800).

Bis zu 120 Bilder pro Sekunde sind möglich, ohne sich Gedanken über Rolling-Shutter-Verzeichnung machen zu müssen. Die Bildwiederholfrequenz beträgt 60 Bilder/s. Videos lassen sich mit 6K/60P- (RAW) und 55,4K/60P- (YUV) drehen, 4K UHD/60p Videos können mit Oversampling von 6K direkt in der Kamera erstellt und Filmmaterial mit 240p (= 10-fache Zeitlupe) aufgenommen werden.

Zusätzlich offeriert Nikon eine intelligente Motivwahrnehmung mit Modi für Mensch und Tier. Diese können dank des besagten ISO-Bereichs des Sensors und der AF-Empfindlichkeit von bis zu –10 LW auch in der Nacht geschossen werden. Der elektronische Sucher verfügt über 4.000 cd/m² und 5.760.000 Bildpunkte. Der Touchscreen bietet 2.100.000 Bildpunkte und ist schwenkbar. Und ein externer Mikrofoneingang kann als Line-Level-Slot für Ton in professioneller Qualität verwendet werden.

Bildstabilisation (VR) und Fokusmessfeld-Stabilisierung arbeitet mit 8,0 Blendenstufen der 5-Achsen-Bildstabilisierung direkt im Kameragehäuse und E-VR für Video. Ein Fokusmessfeld-VR soll den Bereich um das aktive Fokusmessfeld stabilisieren.

Die Z6III bewegt sich je nach Ausstattung zwischen 2999 und 3839 Euro, ist kältebeständig bis –10 °C und rund 750 g schwer. Sie verfügt über einen Steckplatz für CFexpress-Typ-B-Karten oder XQD-Karten, und einen Steckplatz für UHS-II-SD-Karten. Eine „Nikon Imaging Cloud“ soll „zu einem späteren Zeitpunkt“ für Firmware-Updates und die Speicherung von Bildern in der Cloud sorgen.

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