Partnerprogramm umstrukturiert Nextcloud investiert in den Channel

Von Alexander Siegert 2 min Lesedauer

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Nextcloud stellt das Partnerprogramm neu auf und stärkt damit gezielt den Channel. Mit neuen Strukturen, mehr Ressourcen und klaren Partnerstufen will das Unternehmen seine internationale Expansion und die Digitale Souveränität vorantreiben.

Ohne Partner kein Wachstum: Die Kollaborationsplattform Nextcloud baut sein Partnerprogramm um.(Bild:  Nextcloud)
Ohne Partner kein Wachstum: Die Kollaborationsplattform Nextcloud baut sein Partnerprogramm um.
(Bild: Nextcloud)

Die datenschutzorientierte Kollaborationsplattform Nextcloud stellt sein Partnerprogramm neu auf und möchte damit gezielt den Channel stärken. Mit neuen Strukturen, erweiterten Ressourcen und klar definierten Partnerstufen will das Unternehmen seine internationale Expansion vorantreiben und gleichzeitig die Digitale Souveränität fördern.

Frank Karlitschek, CEO, Nextcloud(Bild:  Nextcloud)
Frank Karlitschek, CEO, Nextcloud
(Bild: Nextcloud)

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„Digitale Souveränität ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Deshalb wollen wir nicht einfach nur ein weiteres Partnerprogramm schaffen, sondern ein Ökosystem, das sich diesem Ziel verschreibt, Organisationen auf der ganzen Welt unabhängiger und widerstandsfähiger zu machen“, sagt Frank Karlitschek, CEO von Nextcloud.

Die Nextcloud-Plattform positioniert sich als Alternative zu Microsoft 365. Nutzer können Dokumente gemeinsam bearbeiten und teilen, chatten, Videokonferenzen abhalten sowie E-Mails, Kontakte und Kalender verwalten. Die Open-Source-Software ist modular aufgebaut, lässt sich mit vielen Apps erweitern und kann entweder in der eigenen Cloud oder bei einem beliebigen Hosting-Partner betrieben werden.

Channel-Ressourcen ausgebaut

Die Nachfrage nach der Kollaborationsplattform sei laut Karlitschek enorm gestiegen. „Seit Anfang des Jahres hat sich das Interesse an Nextcloud verdreifacht. Potenzielle Kunden machen auch sehr deutlich, dass sie die Abhängigkeit von Big Tech als Risiko sehen“, sagte Karlitschek. Der Software-Anbieter hat deshalb in den letzten Monaten dezidierte Marketing-und Salesteams zur Betreuung des Channels ausgebaut. Auch die Partnerstufen werden in dem Programm neu definiert (Silver, Gold, Platinum). Mit einem dreistufigen Tier-System soll die Kategorisierung klarer werden und gemeinsame Aktivitäten einfacher koordiniert werden. Maßgeblich für die Einstufung ist das Umsatzziel. Das Programm stellt Partnern die notwendigen Tools und das erforderliche Knowhow bereit. Enthalten sind eine sofort einsatzfähige, skalierbare Software sowie maßgeschneiderte Pakete für Migration, Deployment, Skalierung und Support.

250 Millionen für Digitale Souveränität

Das Programm ist Teil der von Nextcloud angekündigten Investitionsinitiative „Sovereignty 2030“. Bis 2030 will der Anbieter 250 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung, Produktinnovationen, Partnernetzwerke, Bildung und Community-Aktivitäten investieren, um die Digitale Souveränität in Europa nachhaltig zu fördern.

„Wir sehen Interesse aus fast allen Regionen der Welt. Daher ist es umso wichtiger für uns, Experten vor Ort zu haben, die mit uns gemeinsam die Kunden auf ihrer Reise in die Digitale Souveränität begleiten. Dabei geht es nicht nur darum, mehr zu verkaufen, sondern überall echte Alternativen zu Big Tech verfügbar zu machen”, so Karlitschek.

Die Nextcloud-Partner decken verschiedene Branchen ab und reichen von spezialisierten kleinen IT-Dienstleistern bis hin zu großen Systemhäusern wie Bechtle oder dem Cloud-Anbieter und Platinpartner Ionos, der letzte Woche zum Ionos Summit den Ionos Nextcloud Workspace gelaunchet hat.

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