Nach der Fritzbox kommt Fritz-Powerline Bis zu 500 Megabit über die Stromleitung

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Daniel Feldmaier / Daniel Feldmaier

AVM, seines Zeichens Hersteller der bekannten Fritzbox, wagt den Einstieg in den Heimvernetzungsmarkt. Ein logischer Schritt, denn mit Routern, dem Fritz-Fon und weiteren WLAN-Produkten hat AVM bereits Erfahrung.

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Der Steckdosen-Adapter verlängert das LAN-Kabel über die hausinterne Stromleitung.
Der Steckdosen-Adapter verlängert das LAN-Kabel über die hausinterne Stromleitung.

Die Fritz-Powerline-Modelle erweitern das Heimnetz über die Stromleitung, technologisch ein alter Hut. Die Besonderheit liegt darin, dass Powerline-Adapter von Mitbewerbern einfach per Tastendruck in das Netzwerk eingebunden werden können. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Geräte 500 oder 200 Megabit unterstützen Eine Web-Oberfläche gibt zudem einen Überblick über das gesamte Powerline-Netzwerk und bietet Funktionen, wie LED-Abschaltung, Unterstützung bei der Wahl der optimalen Steckdose, Benennung der Powerline-Adapter, Green Mode oder Firmware-Updates.

Zur Inbetriebnahme genügt es, die Adapter einzustecken und mit dem PC oder Netzwerkgerät zu verbinden. Jede Steckdose im Haus kann dadurch mit dem entsprechenden Gerät als Netzwerkanschluss genutzt werden. So ist es möglich, netzwerkfähige Geräte auch über größere Entfernungen mit der Fritz-Box zu verbinden, ohne dass dafür ein neues Kabel verlegt werden muss.

Fritz-Powerline unterstützt Datenübertragungsraten von bis zu 500 Megabit pro Sekunde, was auch für anspruchsvolle Breitbandanwendungen wie Internet-TV oder Video on Demand ausreicht. Die voreingestellte 128-Bit-AES-Verschlüsselung gewährleistet eine sichere Datenübertragung von Anfang an.

Fritz-Powerline ist im Set mit jeweils zwei Adaptern erhältlich. Der Set-Preis für zwei „Powerline 500E“ beträgt 129 Euro (UVP). Bei der Variante 520E wurde zusätzlich eine Steckdose integriert. So geht kein Stromanschluss im Haus verloren. Dieses Zweier-Set soll für 149 Euro (UVP) verkauft werden. Beide Modelle sind untereinander beliebig kombinierbar. Im Betrieb verbrauchen die Geräte laut Hersteller zwischen drei und vier Watt, im Standby-Modus unter einem Watt.

Noch bis zum 9. November veranstaltet AVM eine Aktion für Fachhändler unter www.avm-partner.de/10gewinnt. □

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