Motorola Razr 40 Ultra und Razr 40 Motorola stellt neue Klapp-Smartphones vor

Von dpa 2 min Lesedauer

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Vor rund 20 Jahren war das Razr eines der populärsten Mobiltelefone überhaupt. An diese Tradition knüpft Hersteller Motorola seit vier Jahren wieder mit einem Klapp-Smartphone an und präsentiert das neue Top-Modell Razr 40 Ultra und das Razr 40.

Mit der Vorstellung des Razr 40 Ultra knüpft Motorola an die Tradition der Erfolgsmodelle der Razr-Reihe an.(Bild:  Motorola)
Mit der Vorstellung des Razr 40 Ultra knüpft Motorola an die Tradition der Erfolgsmodelle der Razr-Reihe an.
(Bild: Motorola)

Motorola hat komplett überarbeitete Versionen seiner klappbaren Razr-Smartphones präsentiert. Das neue Spitzenmodell Razr 40 Ultra tritt vor allem mit einem größeren Außenbildschirm gegen Konkurrenzmodelle wie das Samsung Galaxy Z Flip an.

Das einfachere Razr 40 kommt ohne großes Außendisplay aus und verfügt dort nur über einen schmalen Display-Streifen für die wichtigsten Status-Informationen, Kurzmitteilungen oder das Wetter, wie der Hersteller mitteilt.

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Clamshell-Smartphones

Bei den beiden neuen Razr-Geräten und dem Konkurrenten von Samsung, dem Galaxy Z Flip, handelt es sich um sogenannte Clamshell-Modelle, also Muschelschalen-Modelle. Sie werden horizontal gefaltet und haben aufgeklappt normale Smartphone-Größen.

Beim Razr 40 Ultra verfügt der innere 6,9 Zoll große Bildschirm über eine Auflösung von 2.640 mal 1.870 Bildpunkten. Der Bildschirm unterstützt den Videowiedergabe-Standard HDR10+ für optimierte Farb- und Kontrastwerte.

Die Bildwiederholungsrate liegt beim großen Innendisplay bei 165 Hz. Dieser hohe Wert sorgt dafür, dass beim Scrollen im Browser und bei der Videowiedergabe nichts ruckelt. Für einen Rundum-Sound sorgt die Unterstützung von Dolby Atmos.

Videos und Karten auf dem Außendisplay

Beim Außenbildschirm (3,5 Zoll) liegt die Auflösung des Ultra bei 1.056 x 1.066 Pixel. Das ist groß genug, damit im zusammengeklappten Zustand Apps wie Youtube oder Google Maps gut sichtbar auf dem äußeren Display laufen können.

Das Außendisplay des Razr 40 Ultra schmiegt sich förmlich um die Linsen der Hauptkamera. Dabei setzt Motorola auf einen Sensor von Sony (IMX563) mit 12 Megapixeln (MP) Auflösung. Diesem Kamerasystem steht eine Ultraweitwinkel-Linse mit 13 MP zur Seite, die auch bei Makroaufnahmen zum Einsatz kommt. Die Selfie-Kamera, mit der man auch Videokonferenzen bestreiten kann, werkelt mit 32 MP.

Als Hauptprozessor verwendet Motorola beim Razr 40 Ultra mit dem Snapdragon 8+ Gen 1 einen Hochleistungs-Chip von Qualcomm. Das Razr 40 muss sich mit dem Vorgänger-Chip Snapdragon 7 Gen 1 begnügen.

Stark beim drahtlosen Aufladen

Beide Modelle sind mit einer Leistung von 30 Watt stark beim drahtlosen Aufladen. Nach Angaben des Herstellers kommt man beim Razr 40 Ultra mit dem Akku (3.800 mAh) locker durch den ganzen Tag. Das einfachere Razr 40 verfügt sogar über einen größeren Akku (4.200 mAh).

Das Razr 40 Ultra wird in Schwarz, Türkis und Magenta angeboten. Das Magenta-Modell verfügt auf der Rückseite über veganes Leder, das unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken ist. Beim Razr 40 stehen die Farben Grün, Silber und Lila zur Auswahl. Das Razr 40 Ultra ist für 1.200 Euro (UVP) zu haben, für das einfachere Razr 40 verlangt Motorola 900 Euro (UVP).

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