Twinsoft: Schritte zu einer erfolgreichen Anwendungs-Migration Modernisierung der Unternehmens-Applikationen: Worauf es ankommt

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Das Interview führte Dr. Andreas Bergler / Andreas Bergler

Virtualisierung der IT allein reicht nicht mehr dazu aus, ihre Leistung zu erhöhen. Der Geschäftsauftritt hängt vor allem von den Anwendungen ab. Wie Unternehmen diesen einen zeitgemäßen Zuschnitt verleihen, erklärt Meinrad Strobel von Twinsoft.

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ITB: Die Anwendungen prägen im Wesentlichen die Leistungsstärke und Flexibilität des IT- Betriebs im Unternehmen. Doch der verändert sich ständig. Was bedeutet das für die Anwendungen?

Strobel: Sie müssen als unmittelbar die Geschäftsprozesse unterstützende Instanzen die Veränderungen eröffnen und tragen. Das wird wiederum nur funktionieren, wenn die Anwendungen mit den neuen Anforderungen an die IT und an die Geschäftsprozesse flexibel wachsen. Allerdings dürfen dafür notwendige Programm-Umstellungen für das Unternehmen keine zu hohen Kosten verursachen, weil IT-Budgets nun mal begrenzt sind.

ITB: Was also tun?

Strobel: Das Unternehmen hat generell drei Alternativen: die betroffenen Anwendungen komplett neu zu entwickeln, sogenannte Standardanwendungen zu beziehen oder bestehende Anwendungen auf neue Plattformen umzustellen. Die erste Alternative kann sich schnell als kostspielige Methode entpuppen, weil sie für das Unternehmen mit hohen Entwicklungskosten, langen Projektlaufzeiten und hohem Risiken verbunden sein kann. Die zweite Alternative, der Rückgriff auf für einen breiten Nutzerkreis standardisierte, also vereinheitlichte Anwendungen, kann für das Unternehmen mit dem Verzicht auf wichtige Programmfunktionen einhergehen. Das können genau die Funktionen sein, die das Unternehmen für die Ab- und Herausbildung wichtiger, geschäftlicher Mehrwerte braucht, um sich gegenüber der Konkurrenz zu differenzieren. Bleibt die dritte Alternative, bestehende Anwendungen durch Konvertierung auf neue Server-Plattformen umzustellen. Mit dieser Verfahrensweise schlägt das Unternehmen drei Fliegen mit einer Klappe: Die Kosten halten sich in Grenzen, IT- und Geschäftsauftritt werden nachhaltig modernisiert und für das Geschäft wichtige Funktionen und dadurch Mehrwerte werden nicht nur beibehalten, sondern sogar ausgebaut.

ITB: Welche Vorgehensweise schlagen Sie für die Modernisierung durch Konvertierung vor?

Strobel: Zuerst sollten alle betroffenen Programme und Datenbestände registriert, danach analysiert und schließlich zum Transfer bereitgestellt werden. Für eine langfristige Neuausrichtung der Programme sollte die Zielarchitektur der IT ermittelt und festgelegt werden, ebenso welche organisatorischen Vorbereitungen im Rahmen der Programmumstellungen anfallen. Danach sollten alle Umstellungsschritte, die technischen wie die organisatorischen, im Einzelnen definiert und festgehalten werden. Nicht fehlen dürfen die Vorgaben für die vergleichenden Tests, damit später die umgestellten Anwendungen reibungslos in den Regelbetrieb überführt werden können. Last but not least sollte daran gedacht werden, dass auch die Datenbestände im Verlauf des Systemwechsels umgestellt werden müssen. Auch das muss ablauftechnisch und organisatorisch eingeplant und umgesetzt werden. Zu alledem muss das Konvertierungssystem als Schlüsselelement für eine erfolgreiche Programm- und Datenumstellung passen.

ITB: Welche Rolle nimmt das Konvertierungssystem bei der Umstellung ein?

Strobel: Die Rolle der Konvertierungslösung kann nicht hoch genug bewertet werden. Die integrierten Werkzeuge sind nicht nur mitentscheidend für den Erfolg des Vorhabens. Sie verkürzen auch das Projekt und reduzieren die Umstellungskosten und das Projektrisiko erheblich. Dies setzt eine bestimmte Tool-Bestückung und Machart des Konverters voraus.

Was diese Werkzeuge können sollten, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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