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Gibt es eine Universalstrategie zum Schutz gegen Angriffe?
Joachim Zubke: Nein, denn für jedes Unternehmen gelten eigene Sicherheitsanforderungen, die individuelle Strategien erfordern. Dabei müssen die Verantwortlichen Kosten und Nutzen der möglichen Maßnahmen gegeneinander abwägen. Eine gute Entscheidungsgrundlage dafür ist zum Beispiel ein Security Assessment – auch Avodaq bietet derartige Assessments an –, bei dem das gesamte Netzwerk des Kunden analysiert wird. Auf dieser Basis erfolgen dann Sicherheitsvorschläge und Schulungen der Mitarbeiter. Außerdem helfen wir unseren Kunden dabei, unternehmensweite Sicherheitsrichtlinien zu erstellen. In allen Phasen profitieren die Kunden so von unserem Know-how und unserer langjährigen Erfahrung.
Welche Rolle spielen die CIOs für die UC-Sicherheit?
Joachim Zubke: Eine Schlüsselrolle – denn sie sind am besten in der Lage, Investitionen für neue Sicherheitstechnologien innerhalb ihrer Organisation zu begründen. Im Gegensatz zu anderen Investitionen ist der Nutzen einer sicheren IT ja nicht unmittelbar messbar. Solange nichts passiert, steht den Kosten kein sichtbarer Wert gegenüber. Daher geht es darum, die Unternehmensführung von der Notwendigkeit der Ausgaben zu überzeugen und dann eine optimale Sicherheitsstrategie zu entwerfen.
Worauf sollten Firmen bei der Auswahl der Systeme achten?
Joachim Zubke: Auf einen ganzheitlichen Ansatz. Alle Einzelkomponenten verschmelzen zu einem integrierten Sicherheitssystem, das sämtliche Netzwerk- und Endgeräte sowie zentrale Auswertungs- und Analysetools einschließt. Dieses perfekte Zusammenspiel aller Einheiten bietet effektiven Schutz: Es reduziert Fehlalarmmeldungen, stoppt Angriffe frühzeitig und begrenzt deren Ausbreitung.
Integrierte Sicherheitsfunktionen sind zunehmend ein sehr wichtiges Kriterium bei der Auswahl von UC-Lösungen. Hat der Markt bereits auf diesen Trend reagiert?
Joachim Zubke: Ja. Cisco beispielsweise bietet diesbezüglich eine flexible Lösung an. Wenn Unternehmen bereits in die Sicherheit ihres IP-Netzwerks investiert haben, können sie eine neue UC-Lösung häufig schon ohne extra Hard- oder Software mit einem Basisschutz ausstatten. Denn grundlegende Sicherheitsfunktionen sind bereits in den Geräten des Netzwerks vorhanden und lassen sich von einem Fachmann aktivieren.
Ein mittleres Sicherheitsniveau lässt sich zum Beispiel durch eine zusätzliche Firewall für den zentralen Telefonserver erreichen. Mit variablen Systemen wie diesen sind Unternehmen in jeder Hinsicht auf der sicheren Seite.
Über Joachim Zubke
Der Diplom-Ingenieur Joachim Zubke ist seit zehn Jahren für die Avodaq AG tätig. Dort berät er als Senior Consultant Unternehmen beim Aufbau sicherer IT-Infrastrukturen.
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