Systematische Qualitätssicherung für den Healthcare-Bereich Mit Business Intelligence von IBM zum zufriedenen Patienten
Das KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation in Neu-Isenburg managt die Gesundheitsversorgung mit einer Business-Intelligence-Lösung auf Basis von IBM-Software. Um die individuelle Patientenbehandlung und Betreuung kontinuierlich zu verbessern, wird die Qualitätssicherung mit umfangreichen Analysen unterstützt.
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Ein Drittel aller Dialysepatienten in Deutschland werden in den Einrichtungen des KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. in Neu-Isenburg, behandelt. Über 7.000 ärztliche, pflegerische und administrative Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für die Behandlung und Betreuung der Patienten in über 200 KfH-Nierenzentren tätig. Eines der wesentlichen Ziele des KfH ist es, die medizinische Qualität für die Patienten ständig zu sichern und zu verbessern. Neben regelmäßigen Weiterbildungen für die Mitarbeiter sind eine IT-gestützte Behandlungs- und Pflegedokumentation sowie das medizinische Qualitätsmanagementsystem QiN (Qualität in der Nephrologie) wichtige Elemente der Qualitätssicherung.
QiN entstand aus einer Kooperation des KfH mit der Universitätsklinik Köln und repräsentiert heute eines der größten Qualitätsmanagement-Programme im deutschen und europäischen Gesundheitswesen. QiN gibt den behandelnden Ärzten eine schnelle Rückmeldung über qualitätsrelevante Parameter und beantwortet auch wissenschaftliche Fragestellungen.
Behandlungsqualität verbessern
Weil das genutzte EDV-System wegen der großen und weiter wachsenden Datenmengen seine technischen Grenzen erreicht hatte, entschied sich das KfH im Jahr 2007, für QiN eine umfassende Lösung zur Auswertung der medizinischen Daten zu schaffen. Die Lösung sollte es den Nierenzentren ermöglichen, Patienten über längere Zeiträume zu beobachten und die Behandlungsfortschritte tagesaktuell zu analysieren, auch im Vergleich mit Daten aus den anderen Zentren des KfH.
Ziel des neuen QiN-Systems war es, die Daten- und damit letztlich auch die Behandlungsqualität weiter zu verbessern. Damit Fehler und mangelnde Informationen zeitnah erkannt werden können, gehörte eine kontinuierliche Übermittlung von Behandlungsdaten zu den wichtigen Anforderungen.
Ein professionelles BI-System (Business Intelligence) sollte es möglich machen, tagesaktuelle Berichte zu erstellen. Schließlich sollte die Kapazität so ausgebaut werden, dass für alle KfH-Nierenzentren die entscheidenden Behandlungsindikatoren (z.B. Hämoglobin- Blutfarbstoff) und zusätzliche Parameter aus der elektronischen Patientenakte (z.B. Entzündungen) in den Bericht aufgenommen werden konnten. Da sensible medizinische Daten verarbeitet werden, spielte der Datenschutz eine wichtige Rolle. Gemäß den rechtlichen Bestimmungen müssen alle Patientendaten, die analysiert werden, verschlüsselt und pseudonymisiert sein.
Wie diese strengen Vorgaben realisiert wurden, lesen Sie auf der nächsten Seite.
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