Von der Kohle zur KI Microsoft baut in Bergheim ein Rechenzentrum

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Bergheim wird zum KI-Hotspot: Microsoft plant im Norden der Stadt ein Hyperscale-Rechenzentrum und hat bereits den ersten Bauantrag gestellt. Die Stadt nahe Köln sieht darin einen Meilenstein im Strukturwandel. Aber die Pläne stoßen auch auf Widerstand.

Vom Kohle- und Energie- zum Datacenter-Standort: Der Strukturwandel macht sich bemerkbar. Die Kreisstadt Bergheim befindet sich aktuell mitten im Wandel.(Bild:  Midjourney / Paula Breukel / KI-generiert)
Vom Kohle- und Energie- zum Datacenter-Standort: Der Strukturwandel macht sich bemerkbar. Die Kreisstadt Bergheim befindet sich aktuell mitten im Wandel.
(Bild: Midjourney / Paula Breukel / KI-generiert)

Mit dem beschlossenen Bebauungsplan ist der Weg frei für ein Rechenzentrum der Superlative. Doch mit dem wirtschaftlichen Aufschwung kommt auch Druck auf den Wohnungsmarkt. Die Grünen fordern mehr bezahlbaren Wohnraum. Dies geht aus dem Kölner Stadt-Anzeiger hervor.

Fraktionschef Peter Hirseler sieht die Ansiedlung positiv, warnt aber: „ Fachkräfte, die es in Bergheim nicht in ausreichender Anzahl gibt, werden nach Bergheim ziehen. Deshalb ist es aber umso wichtiger, dass Bergheim endlich für bezahlbaren Wohnraum für diejenigen sorgt, die sich schon jetzt kaum noch eine Wohnung leisten können“

Schon jetzt verzeichne die Stadt eine höhere Nachfrage nach Gewerbeflächen. Laut Bürgermeister Volker Mießeler ist das Projekt ein „Gamechanger im Transformationsprozess des 'Rheinischen Reviers' von der Kohle zur KI“.

Kritik kommt auch vom Umweltverband BUND, der fordert, statt Ackerland nicht mehr benötigte Industrieflächen zu nutzen. Eine Petition mit 79.000 Unterschriften stieß bei Microsoft auf taube Ohren. Trotz der Debatte soll der Bau noch in diesem Sommer beginnen. Ein zweiter Standort in Bedburg ist bereits in Planung.

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