Sophos-Studie zu CSaaS Mehr IT-Sicherheit mit externer Expertise

Von Barbara Gribl 2 min Lesedauer

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Knapp die Hälfte der Unternehmen setzt bereits auf Cybersecurity as a Service (CSaaS). 35 Prozent befinden sich laut Sophos-Untersuchungen in der Implementierungsphase. Ein entscheidender Grund dafür ist die 24/7-Überwachung.

Unternehmen stehen vor der Herausforderung, sich gegen Cyberangriffe zu wappnen. Eine Möglichkeit ist der Zukauf externer Expertise, Cyber Security as a Service (CSaaS). (Bild:  Login - stock.adobe.com)
Unternehmen stehen vor der Herausforderung, sich gegen Cyberangriffe zu wappnen. Eine Möglichkeit ist der Zukauf externer Expertise, Cyber Security as a Service (CSaaS).
(Bild: Login - stock.adobe.com)

Security ist zum erfolgskritischen Faktor für Unternehmen geworden, während Cyberkriminalität weiter zunimmt: Die digitale Transformation schreitet voran, IT-Infrastrukturen sind zunehmend vernetzt, Kriminalität wird immer professioneller. Gute Bedingungen für Hacker, neue Angriffsvektoren zu identifizieren.

Vier Augen sehen mehr als zwei

Mit Cybersecurity as a Service (CSaaS) können Unternehmen einen Teil ihrer Sicherheit auslagern und sich externe Unterstützung holen. So kann beispielsweise der bestehende Schutz der IT-Infrastruktur optimiert und modernisiert werden. Inwieweit Unternehmen diese Möglichkeiten nutzen und warum sie sich für oder gegen CSaaS entscheiden, beleuchtet Sophos im Rahmen einer Studie.

Die Studie wurde von Techconsult im Auftrag von Sophos ausgeführt. 200 IT-Verantwortliche und -Entscheider aus deutschen Unternehmen mit 100 bis 999 Beschäftigten und aus unterschiedlichen Branchen sind dafür befragt worden.

CSaaS-Einsatz bei Branchen und Größe

Durch CSaaS können Unternehmen ihre IT-Infrastruktur vor allem proaktiv gegen mögliche Angriffe zusätzlich schützen. So ist beispielsweise proaktives Threat Hunting laut Sophos-Experten eine optimale Ergänzung zu technischen IT-Security-Maßnahmen.

67 Prozent der befragten Unternehmen wurden in den vergangenen 24 Monaten Opfer von Cyberangriffen.

46 Prozent der befragten Unternehmen beziehen CSaaS, wobei dieser Anteil bei Banken und Versicherungen (71 Prozent) besonders ausgeprägt ist. Darüber hinaus tendieren Unternehmen mit einer Größe von 500 bis 999 Mitarbeitern (51 %) stärker zur Nutzung von CSaaS im Vergleich zu Unternehmen, die zwischen 100 und 249 Beschäftigte haben (45 %).

Mehr als ein Drittel der befragten Unternehmen (35 %) befinden sich gegenwärtig in der Implementierung von CSaaS. Weitere 13 Prozent planen den Einsatz in den nächsten zwölf Monaten.

Es wird deutlich, dass viele Unternehmen aktiv in die Modernisierung ihrer IT-Security-Infrastrukturen investieren.

Jedes vierte Unternehmen implementiert CSaaS nach Sicherheitsvorfall

Unterschiedliche Faktoren sind ausschlaggebend dafür, dass sich Unternehmen für den Einsatz von Security-Services entscheiden:

  • Möglichkeit der 24/7-Überwachung (45 %)
  • steigende Komplexität von IT-Sicherheitsrisiken (41 %)
  • komplexer werdende Sicherheitslücken & Notwendigkeit von präventiven IT-Sicherheitsstrategien (40 %)
  • schnelle Reaktionen auf Sicherheitsvorfälle (35 %)
  • Entlastung der eigenen IT-Abteilung (35 %)
  • Implementierung nach Sicherheitsvorfall (25 %)

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