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Smart-Home-Plattform Mehr als nur Geschwindigkeit

Internet-Anbieter stehen unter Druck – ihr Geschäftsmodell „Bandbreite gegen Geld“ funktioniert immer schlechter. Ein Ausweg sind Cloud-basierte, personalisierte Dienste für das Smart-Home, die eine neue Nutzererfahrung bieten.

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(Bild: Mike Fouque - stock.adobe.com)

Festnetztelefon, TV und Internet: Das klassische Triple-Play dominiert nach wie vor die Angebote der Internet-Anbieter. Doch das ändert sich gerade, ein großes Unbundling ist im Gang. Streaming-Plattformen wie Netflix oder Disney+ stoßen das serielle Fernsehen vom Thron und das Festnetztelefon weicht dem Handy. Aus Triple-Play wird Single-Play, alles dreht sich um Daten. Und jetzt kommt auch noch das Smart-Home hinzu. Sind heute in einem Haushalt im Schnitt 21 Geräte vernetzt, werden es 2025 vermutlich 36 sein, in technikaffinen Haushalten auch deutlich mehr.

Bandbreite ist kein Geschäftsmodell mehr

Für die klassischen Internet-Anbieter ist das zunächst keine gute Nachricht. Sie leben von der Vermietung von Bandbreite. X Megabit pro Sekunde für Y Euro im Monat, lautet ihr Geschäftsmodell. Was die Kunden damit machen, interessierte sie bisher nicht. Doch dieses Geschäftsmodell ist unter Druck. Vor allem die großen Digitalkonzerne wie Google und Amazon drängen ins Smart-Home, wo sie kostenlose Services wie die Sprachsteuerung anbieten, die die Kunden mit der Herausgabe ihrer Daten bezahlen. Juniper Research schätzt, dass 2024 etwa 8,4 Milliarden Sprachassistenten aktiv sein werden, heute sind es die Hälfte. 2026 wird der weltweite Markt für Smart-Home-Technologie bzw. IoT-Geräte 317 Milliarden Dollar erreichen, heute sind es 85 Milliarden Dollar. Dazu gehören dann Geräte für die Gesundheitsüberwachung, das Energiemanagement bis hin zu smarten Toiletten. Doch nicht nur der Verkauf der Hardware ist ein Umsatztreiber, sondern insbesondere auch die Services, die daran anknüpfen, wie die Benachrichtigung bei Herzrhythmusstörungen oder die Analyse des Urins in der Toilette.

Die klassischen Internet-Anbieter brauchen dringend eine Strategie für neue Geschäftsmodelle, die nicht an der Anschlussdose im Keller enden, sondern sich Anwendungen im Smart-Home zunutze machen. Diese Geschäftsmodelle haben einen gemeinsamen Nenner: Sie basieren auf Plattformen. Die Anbieter wandeln sich folglich vom Netz- zum Plattformbetreiber. Dort stellen sie neue digitale, Cloud-basierte Services bereit, mit denen ihre Kunden komfortabler und sicherer leben können – ganz so, wie Google und Co. es vormachen.

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Mehr Flexibilität in der Cloud

Doch viele Anbieter kämpfen mit ihren unflexiblen Übertragungsnetzen, mit Mitarbeitern, denen das notwendige IT-Wissen fehlt, und dem wegbrechenden Schutz durch regulatorische Vorgaben. Statt in Cloud-basierte Dienste zu investieren, versuchen diese Unternehmen oft zu lange sich mit Kostensenkungen und teuren Marketing-Kampagnen gegen den stärker werdenden Wettbewerb und die Abwanderung ihrer Kunden zu wehren. Doch Kunden von Single-Play Produkten wechseln den Anbieter viel schneller und häufiger, wenn der Service nicht stimmt.

Eine Grundvoraussetzung im Smart-Home ist, dass jedes IoT-Gerät in jedem Winkel des Hauses stabil, sicher und mit ausreichender Bandbreite per WLAN vernetzt ist. Hier bietet sich für die Anbieter ein guter Einstieg in eine Plattformstrategie. Statt die Kunden mit Routern und Repeatern sich selbst zu überlassen, sorgt der Dienstleister gegen einen kleinen Aufpreis stets für optimale Verbindungsqualität. Das geschieht dynamisch, denn im Idealfall ist ein solches System lernfähig. Verbindet sich ein IoT-Device mit dem Heimnetz, weiß die Software, welchen Bandbreitenbedarf dieses Gerät hat und steuert den Traffic so, dass der Kunde ein optimales Produkterlebnis hat.

Schneller beim Service

Die neuen Standards WiFi-6 und 6E ermöglichen höhere Geschwindigkeiten im Heimnetzwerk, sie sind aber nicht die alleinige Antwort auf die Probleme und Wünsche der Kunden. Die erwarten insbesondere eine hohe Service-Qualität. Für Internet-Anbieter geht es also nicht mehr darum, immer mehr Megabit pro Sekunde durch die Leitung zu pumpen, sondern vor allem darum, neue Services reibungslos zu den Kunden zu bringen.

Für die Kommunikationsdienstleister gibt es aber auch eine gute Nachricht: Durch den langjährigen Kundenkontakt sind sie die natürlichen Partner, wenn die Kunden ihr Zuhause smart machen möchten. Sie müssen dazu aber schnell sein und sollten sich Strategien für Cloud-basierte und personalisierte Dienste überlegen, die ihren Kunden eine neue Nutzererfahrung bieten und sich schnell ausrollen lassen.

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Der Plume-Effekt: So wird WLAN adaptiv

Dieses Umdenken lohnt sich. Laut einer Analyse von Plume haben Anbieter, die diesen Weg bereits gehen, rund 50 Prozent geringere Kosten im Call-Center und zwei Drittel weniger Einsätze von Technikern im Außendienst. Zudem kann die Innovationsgeschwindigkeit in Bezug auf die Einführung neuer Services mehr als verdoppelt werden. Das honorieren die Kunden: Der Erhebung zufolge sinkt die Zahl der Kündigungen um bis zu 30 Prozent bei einem gleichzeitig höheren Umsatz je Kunde aufgrund der über die Plattform offerierten zusätzlichen Services.

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