CE-Hersteller vor dem Aus Maxfield ist insolvent
Franjo Pooths Firma Maxfield ist zahlungsunfähig. Der Hersteller von MP3-Playern musste beim Amtsgericht Düsseldorf den Insolvenzantrag stellen. Schuld an der Pleite sollen die Maxfield-Händler sein.
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Das Unternehmen Maxfield steckt tief in der Krise. Die Geschäftsleitung des Anbieters von Consumer Electronics musste beim Amtsgericht Düsseldorf Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens stellen. Laut Berichten des »Handelsblatts« steht die Firma von Franjo Pooth mit etwa 14 Millionen Euro in der Kreide. Der Geschäftsführer soll dabei mit einem Millionenbetrag seines Privatvermögens haften.
Lange Zahlungsziele, besonders bei Retail-Märkten, sollen den Hersteller bereits im vergangenen Jahr an den Rande der Pleite geführt haben – hohe Außenstände und geringe liquide Mittel waren demnach die Folge.
Update
Wie Maxfield inzwischen offiziell bestätigt, wurde der Insolvenzantrag bereits am Freitag gestellt, um der gesetzlichen Antragspflicht zu genügen. Gleichzeitig sei ein bereits in den vergangenen Wochen erarbeitetes Sanierungskonzept vorgelegt worden. Heute hat das Amtsgericht Düsseldorf den Rechtsanwalt Michael Bremen zum vorläufigen Insolvenzverwalter ernannt, der nun prüfen soll, ob die angestrebte Sanierung realisierbar ist.
»Es ist die feste Absicht des Unternehmens, den Geschäftsbetrieb fortzusetzen, um den Schaden für die Beteiligten möglichst gering zu halten«, lässt Franjo Pooth verlauten.
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